Leonardo hat nach einem schwächeren Tag am Donnerstag nun gleich wieder den Vorwärtsgang eingelegt. Die Italiener gewannen lediglich 0,2 %. Das mag indes schon reichen, um schon den Allzeitrekord anzugreifen. Der aktuelle Kurs bei 51,30 Euro wird hier das Sprungbrett sein. Die Notierungen haben dabei den Krus von 51,76 Euro vor Augen. Es wäre nicht überraschend, wenn das Niveau noch heute markiert würde.

Die Allzeitrekord-Eroberung wäre vor allem ein Signal: Niemand kann mehr im Minus sein. Das reduziert wie mehrfach betont schlicht und ergreifend einfach die Verkaufsaktivitäten, die auf Druck basieren könnten. Denn:

Leonardo hat damit seit Jahresanfang fast genau 100 % gemacht. Das wiederum hinterlässt glückliche Anleger. Nun kommen wahrscheinlich neue Geschichten dazu.

Leonardo: Indra möchte mitmachen

So möchte die spanische Indra den neuen Nachrichten nach bei der Kooperation von Rheinmetall und Leonardo mitmachen. Dies ist bis dato nur eine Aussage, die aber Strahlkraft hat. Indra produziert mit der Rheinmetall nach einer neuen Vereinbarung nun in Spanien gepanzerte Fahrzeuge. Die drei Unternehmen zusammen könnten sicher noch einmal weitere Schlagkraft entwickeln.

Die Märkte haben genau auf dieses Gerücht noch nicht massiv reagiert. Was bis dato noch nicht zu sehen war, kann allerdings noch kommen. Denn:

Der Aufwärstrend läuft schon seit spätestens Anfang November 2024. Dabei hat die Aktie längst alle Widerstände mustergültig hinter sich gelassen. Besser könnte es kaum laufen. Die GD100- und GD200-Trend-Indikatoren sind gleichfalls klar überwunden. Es geht ohne Widerstände und Hürden jetzt in die kommenden Wochen. Und da wiederum geht es rund:

Die EU hat nun die Rüstungsmaschine in Gang gesetzt. Die ersten Kreditrahmenbedingungen für die Staaten wurden gesetzt. Schon bald sollten die ersten Aufträge an die Rüstungsindustrie gehen – zusätzlich. Wenn Panzerhersteller Leonardo dabei wäre, wäre dies nicht verwunderlich.