Li-FT Power hat am 26. Oktober Analyseergebnisse aus den ersten fünf von 45 Bohrlöchern des Lithiumprojekts Adina-Galinée in Quebec veröffentlicht. Nach Unternehmensangaben sollen sie in eine Mineralressourcenschätzung und eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsbewertung einfließen, die für Anfang 2027 angestrebt werden. Die Aktie verlor am Freitag 2,6%.

Bohranalysen für die technischen Studien

Zu den veröffentlichten Ergebnissen gehört das Bohrloch ALP0002. Dort meldete Li-FT Power einen Abschnitt von 56 Metern mit einem Lithiumoxidgehalt von 1,43%. Das Unternehmen will die Untersuchungsergebnisse auch für die weitere Ressourcenmodellierung und technische Studien verwenden.

Eine an der ASX aufgeführte Mitteilung nennt darüber hinaus einen Wechsel des lokalen Vertreters und des registrierten Geschäftssitzes in Australien.

Schwaches Umfeld für Lithiumaktien

Im Lithiumsektor standen die Aktien am Mittwoch unter Druck. Medienberichten zufolge schlossen die in Guangzhou gehandelten Terminkontrakte auf Lithiumcarbonat mit einem Tagesverlust von 4,64%. Gleichzeitig stieg der Kassapreis für batterietaugliches Lithiumcarbonat den dritten Tag in Folge. Die Preisentwicklung am Terminmarkt und am Kassamarkt verlief damit an diesem Tag in unterschiedliche Richtungen.

Am Donnerstag fiel dann auch der chinesische Kassapreis für batterietaugliches Lithiumcarbonat. Medienberichten zufolge betrug der Rückgang 3,95%, während Lithiumaktien ebenfalls nachgaben.

Am Freitag erfasste ein breiterer Ausverkauf im Bergbausektor auch Aktien von Lithiumproduzenten und Batterieunternehmen. Medienberichten zufolge wurde die Schwäche vor allem mit der sinkenden Risikobereitschaft an der Wall Street begründet. Als weiterer Belastungsfaktor wurden Sorgen über einen möglichen Lithiumüberschuss im Jahr 2027 genannt.

Für Adina-Galinée bleibt der von Li-FT Power genannte nächste zeitliche Orientierungspunkt die angestrebte Vorlage der Ressourcenschätzung und der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsbewertung Anfang 2027.