Li-FT Power will die Ergebnisse des Bohrprogramms am Lithiumprojekt Adina-Galinée in eine Mineralressourcenschätzung und eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung einfließen lassen. Beide Bewertungen strebt das Unternehmen für Anfang 2027 an. Die bisher veröffentlichten Analysen decken allerdings erst einen Teil der Bohrungen ab.

Ergebnisse aus fünf Bohrlöchern

Nach Unternehmensangaben liegen erste Analyseergebnisse aus fünf von insgesamt 45 Bohrlöchern des Projekts in Québec vor. Die Veröffentlichung gehört zum Sommerbohrprogramm und liefert damit einen ersten Ausschnitt der Ergebnisse, die für die geplanten Bewertungen herangezogen werden sollen.

Zu den gemeldeten Abschnitten zählt eine Strecke von 56 Metern mit einem Lithiumoxidgehalt von 1,43 Prozent. Li-FT Power nennt diesen Abschnitt als eines der Ergebnisse der ersten veröffentlichten Analysen.

Den Gesamtumfang des Programms beziffert das Unternehmen unter Einbeziehung historischer Bohrungen auf 13.403,5 Meter. Diese Angabe umfasst somit nicht ausschließlich die Arbeiten des Sommerprogramms 2026. Für die angestrebte Ressourcenschätzung und die wirtschaftliche Vorbewertung sollen nach Unternehmensangaben die breiteren Ergebnisse des Programms verwendet werden.

Kursgewinn im festeren Rohstoffumfeld

Die Aktie stieg gestern um 3,2% und schloss bei 0,9100 €. Im kanadischen Aktienhandel führten Rohstoffwerte gestern Medienberichten zufolge die Gewinner an; auch der Materialsektor legte zu.

Daneben hat Li-FT Power einen Wechsel seines lokalen Vertreters und seines registrierten Geschäftssitzes in Australien angekündigt. Der nächste vom Unternehmen benannte zeitliche Zielpunkt für die Bewertung von Adina-Galinée bleibt die für Anfang 2027 angestrebte Veröffentlichung der Mineralressourcenschätzung und der vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung.