Der Schweizer Schokoladenhersteller hat 2025 deutlich weniger Schokolade verkauft – und trotzdem kräftig zugelegt. Die Rechnung ist so simpel wie brutal: Während das Verkaufsvolumen spürbar einbrach, kletterten die Preise um satte 19 Prozent. Das Ergebnis? Ein Umsatzplus von 12,4 Prozent organisch auf 5,92 Milliarden Franken.
Die Strategie klingt riskant, funktioniert aber offenbar prächtig. Lindt setzt darauf, dass Käufer auch bei deutlich höheren Preisen zugreifen – und liegt damit richtig. Der Konzern übertraf damit sogar die erst im Sommer angehobene Prognose von 9 bis 11 Prozent organischem Wachstum. Analysten hatten lediglich mit 11,5 Prozent gerechnet.
Europa prescht vor, Nordamerika zieht nach
Regional zeigt sich ein differenziertes Bild: Europa legte mit 15,3 Prozent organisch am stärksten zu. Nordamerika kam trotz schwierigem Umfeld auf 8,9 Prozent – wobei die Dynamik im zweiten Halbjahr deutlich anzog. Die übrigen Märkte wuchsen um 11,7 Prozent, getrieben von starken Zuwächsen in mehreren Schlüsselmärkten.
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Der starke Franken bremste das Wachstum allerdings aus: In Schweizer Währung schmolz das Plus auf 8,2 Prozent zusammen. Der Währungseffekt kostete das Unternehmen 3,9 Prozentpunkte Wachstum.
Was treibt die Käufer an?
Lindt begründet den Erfolg mit dem anhaltenden Trend zur Premiumisierung und dem weltweiten Launch der Dubai-Schokolade. Die Botschaft: Konsumenten sehnen sich nach Qualität und besonderen Genussmomenten – und sind bereit, dafür deutlich tiefer in die Tasche zu greifen.
Die operative Marge soll 2025 am unteren Ende der anvisierten Bandbreite von 20 bis 40 Basispunkten steigen. Für die kommenden Jahre bekräftigt der Konzern seine mittelfristigen Ziele: 6 bis 8 Prozent organisches Wachstum pro Jahr und eine jährliche Margenverbesserung von 20 bis 40 Basispunkten. Die detaillierten Gewinnzahlen folgen am 10. März.
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