Die Aktie von LION E-Mobility handelt am Montag bei 2,40 Euro und legt damit um 7,14 Prozent zu. Seit Jahresbeginn steigt der Kurs um 145 Prozent. Das Hoch aus der Vorwoche von 2,44 Euro fehlt nur mehr ein Prozent.
Neue Technologie als Wachstumstreiber
Der Batteriehersteller hat seinen testierten Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt. Für 2026 bestätigt das Management die Umsatzprognose von über 35 Millionen Euro. Ein großer Teil davon soll in der zweiten Jahreshälfte anfallen. Der Grund: Die Produktion der neuen Hochleistungs-NMC+-Batteriepacks startet im Juli.
Das ist der entscheidende Meilenstein. Die Serienfertigung der neuen Zellen bestimmt, ob LION die eigenen Ziele erreicht.
Zwei neue Geschäftsfelder
Neben dem Kerngeschäft E-Mobility erschließt sich LION zwei weitere Märkte. Im Bereich Batteriespeicher (BESS) verkaufte das Unternehmen im vierten Quartal 2025 sein erstes Projekt. Die Anlage in Finsterwalde leistet 5 Megawatt bei 20 Megawattstunden. Ihre Inbetriebnahme ist für Juli 2026 geplant.
Parallel dazu mischt LION im Verteidigungssektor mit. Eine Partnerschaft mit Mandrill Engineering liefert die Batterietechnologie für ein unbemanntes Bodenfahrzeug. Das UGV wird mit den Hochleistungszellen von LION Smart betrieben.
Beide Felder sind noch jung. Aber sie zeigen: Der Hersteller versucht, seine Technologie breiter zu vermarkten und sich von der reinen Elektromobilität unabhängiger zu machen.
Der Erfolg der Aktie hängt nun an der Frage, ob die NMC+-Produktion planmäßig anläuft und weitere Kunden in den neuen Segmenten folgen. Die nächsten Wochen bringen die Antwort.
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