Der Batteriepack-Hersteller Lion E-Mobility hat seine Jahresprognose 2025 erreicht und schließt erstmals mit einem deutlich positiven EBITDA ab. Die Aktie reagiert prompt: Im heutigen Xetra-Handel schnellt der Kurs um knapp 26 Prozent nach oben. Nach Jahren erratischer Schwankungen und einem hartnäckigen Abwärtstrend stellt sich die Frage: Ist das die ersehnte operative Wende oder nur ein weiteres Strohfeuer?
Über 28 Millionen Euro Umsatz – das vierte Quartal macht’s
Lion E-Mobility erwirtschaftete 2025 Umsatzerlöse von mehr als 28 Millionen Euro und erfüllt damit die kommunizierte Bandbreite von 28 bis 35 Millionen Euro. Allein im vierten Quartal flossen rund 12 Millionen Euro in die Kasse. Haupttreiber waren Aufträge von nordamerikanischen Busherstellern sowie vom türkischen Partner Karsan. Einige ursprünglich für Q4 geplante Umsätze rutschten aus projekt- und kundenspezifischen Gründen ins erste Quartal 2026 – ohne die operative Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen, wie das Unternehmen betont.
Entscheidend: Dank verbesserter Beschaffungsbedingungen und konsequenter Kostendisziplin steht am Jahresende ein deutlich positives EBITDA. Das ist mehr als Kosmetik – es markiert einen Turnaround gegenüber dem Vorjahr und schafft erstmals eine belastbare Grundlage für profitables Wachstum.
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NMC+-Batteriepack im Einsatz – und Neukunden aus der Verteidigung
Lion hat am 7. Januar 2026 einen wichtigen Meilenstein gemeldet: Die ersten 57 NMC+-Batteriepacks wurden ausgeliefert und sind bereits in Busflotten im täglichen Einsatz. Nach Abschluss der Prototypenphase und erfolgreicher Homologation bestätigt sich die Marktreife unter realen Bedingungen. Mit einer gravimetrischen Energiedichte von 53 kWh positioniert sich das neue System als technologische Säule im mobilen Portfolio – und als Grundlage für weitere Skalierung.
Parallel gelang die Neukundengewinnung in einem unerwarteten Segment: dem Verteidigungssektor. Dieser fordert zunehmend robuste, sichere und leistungsfähige Batteriesysteme – ein Bereich, der zusätzliches Wachstumspotenzial verspricht. Zudem platzierte der Bestandskunde LEC neue Aufträge für Batteriepacks in Schulbussen – ein Zeichen für langfristige Kundenbindung und Wettbewerbsfähigkeit.
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Erstes BESS-Projekt verkauft – strategischer Schritt in neue Märkte
Im Segment Battery Energy Storage Systems (BESS) hat Lion im vierten Quartal sein erstes Projekt veräußert: eine Anlage mit 5 MW Leistung und 20 MWh Kapazität. Der Verkauf markiert den Einstieg in großskalige Energiespeicherlösungen und bestätigt die Marktnachfrage nach Lions Versprechen aus Kostenkompetenz, deutscher Ingenieurskunst und Bankability. Die Projektpipeline ist gut gefüllt, was zusätzliches Potenzial für 2026 schafft.
Kann Lion das Momentum halten?
Mit einer Produktionskapazität von 2 GWh, hochautomatisierten Modulmontagelinien in Deutschland und einer verbesserten Profitabilität startet Lion E-Mobility mit Rückenwind ins Jahr 2026. Die Verschiebung einzelner Umsätze ins erste Quartal sowie die steigende Nachfrage im BESS- und Verteidigungssegment bieten zusätzliche Wachstumsperspektiven.
Bleibt die Frage: Wird aus dem heutigen Kurssprung eine nachhaltige Erholung oder nur eine weitere Episode in der volatilen Geschichte der Aktie? Die operative Trendwende scheint jedenfalls erstmals auf soliden Füßen zu stehen.
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