Lockheed Aktie: Neuer Erfolgserlebnis

Der US-Rüstungskonzern verzeichnet dank hoher Nachfrage aus Kriegsgebieten stark steigende Umsätze und Gewinne. Die Produktion von Raketenabwehrsystemen wird massiv hochgefahren.

Lockheed Aktie
Kurz & knapp:
  • Nettogewinn vervielfacht sich im vierten Quartal
  • Produktion von Patriot- und THAAD-Raketen vervierfacht
  • Rekordauslieferungen bei F-35-Kampfjets
  • Optimistische Umsatz- und Gewinnprognose für 2026

Die Lockheed Martin-Aktie markierte bei 596,23 Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch – und das nicht ohne Grund. Der Rüstungsriese aus Maryland profitiert massiv von der explosionsartigen Nachfrage nach Waffensystemen. Allein im vierten Quartal kletterte der Umsatz um 9,1 Prozent auf 20,32 Milliarden Dollar. Noch beeindruckender: Der Nettogewinn katapultierte sich von mageren 527 Millionen auf satte 1,34 Milliarden Dollar.

Was steckt hinter diesem Höhenflug? Zwei Faktoren dominieren: der Ukraine-Krieg und die Spannungen im Nahen Osten. Beide Konflikte treiben Regierungen weltweit dazu, ihre Waffenarsenale massiv aufzustocken.

Patriot-Produktion vervierfacht

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Anfang Januar 2026 sicherte sich Lockheed einen siebenjährigen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium, der die Produktion von Patriot PAC-3-Abfangraketen von 600 auf 2.000 Einheiten pro Jahr hochschraubt. Noch drastischer fällt die Steigerung beim THAAD-System aus: Hier wird die Jahresproduktion von 96 auf 400 Abfangraketen mehr als vervierfacht.

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Das Raketen-Segment legte im vierten Quartal um 17,8 Prozent zu – die stärkste Wachstumsrate aller Unternehmensbereiche. Die Luftfahrtsparte, die für die F-35-Jets verantwortlich zeichnet, verzeichnete ein Plus von 6,4 Prozent.

F-35 bricht alle Rekorde

2025 lieferte Lockheed 191 F-35-Kampfjets aus – ein Rekordwert und ein gewaltiger Sprung gegenüber den 110 Maschinen des Vorjahres. Diese Kampfjets bildeten auch das Rückgrat einer spektakulären Operation: Bei der Festnahme des venezolanischen Präsidenten durch US-Streitkräfte kamen F-35, F-22, RQ-170-Stealth-Drohnen und Sikorsky Black Hawk-Helikopter zum Einsatz.

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Kein Wunder also, dass der Konzern für 2026 mit einem Umsatz zwischen 77,5 und 80 Milliarden Dollar kalkuliert – deutlich über den Analystenschätzungen von 77,83 Milliarden. Beim Gewinn je Aktie peilt das Management 29,35 bis 30,25 Dollar an, während die Experten nur 29,28 Dollar erwarten.

Aktionäre kassieren weiter

Trotz einer präsidialen Order von Donald Trump, die Dividenden und Aktienrückkäufe an Liefertermine koppelt, schüttete Lockheed 2025 insgesamt 3,13 Milliarden Dollar an seine Anteilseigner aus. Über die vergangenen zwölf Monate legte der Kurs um 33,89 Prozent zu, in den letzten sechs Monaten sogar um 43,31 Prozent.

Mit einer Marktkapitalisierung von 137,77 Milliarden Dollar und einem KGV von 33,17 bleibt der Rüstungskonzern ein Schwergewicht der Branche. Besonders bemerkenswert: Lockheed zahlt seit 42 Jahren ununterbrochen Dividende – ein Zeichen finanzieller Stabilität. Auch international expandiert das Unternehmen: Mexiko wurde 2025 als erstes lateinamerikanisches Land Kunde der C-130J Super Hercules.

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