Lockheed Martin sammelt derzeit Aufträge in Serie ein. An der Börse spiegelt sich das kaum wider. Die Aktie rutschte in den letzten 30 Tagen um über sieben Prozent ab. Am Donnerstag präsentiert der Rüstungsgigant seine Quartalszahlen. Anleger blicken dabei genau auf die Margen.
Aufträge vor dem Quartalsbericht
Das Pentagon füllt die Auftragsbücher kurz vor der Bilanzvorlage weiter auf. Erst am Freitag sicherte sich der Konzern einen Wartungsvertrag der US Army. Das Volumen liegt bei rund 100 Millionen US-Dollar.
Parallel dazu fließen Gelder der US Navy. Für das Trident-Raketenprogramm erhält Lockheed Martin gut 850 Millionen US-Dollar. Hinzu kommt ein Modernisierungsauftrag der Space Force für das weltweite GPS-Netzwerk.
Ein Rekord-Auftragsbestand stützt das Fundament. Dieser kletterte zuletzt auf 194 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 17 Prozent. Die Folge: planbare Umsätze für die kommenden Jahre. Geopolitische Spannungen treiben die Nachfrage nach Verteidigungstechnologie weltweit an.
Gewinnerwartungen und Charttechnik
Für das abgelaufene Quartal erwarten Analysten einen leichten Gewinnrückgang. Der Gewinn je Aktie soll bei 6,73 US-Dollar liegen. Im Vorjahr waren es noch 7,28 US-Dollar. Für das Gesamtjahr rechnet der Markt jedoch mit steigenden Gewinnen.
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An der Börse herrscht derzeit Zurückhaltung. Die Aktie notiert aktuell bei 500,40 Euro. Damit hat der Kurs den 50-Tage-Durchschnitt bei 544 Euro deutlich nach unten durchbrochen. Der RSI-Indikator signalisiert mit einem Wert von 32 eine überverkaufte Situation.
Die Investmentbank Jefferies hob ihr Kursziel kürzlich auf 640 US-Dollar an. Die Analysten belassen die Einstufung auf „Halten“.
Am 23. April legt CEO Jim Taiclet die Bücher offen. Vor US-Börseneröffnung veröffentlicht der Konzern die Zahlen. Der Ausblick auf den freien Cashflow für das laufende Jahr liefert den nächsten konkreten Impuls für den Aktienkurs.
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