Zum ersten Mal seit 53 Jahren fliegen wieder Menschen zum Mond – und die Technik dafür stammt maßgeblich von Lockheed Martin. Mit dem erfolgreichen Start der Artemis-II-Mission rückt die Raumfahrtsparte des Rüstungskonzerns in den Fokus der Anleger. Der Meilenstein fällt in eine Phase prall gefüllter Auftragsbücher und weckt Erwartungen für die anstehenden Quartalszahlen.
Raumfahrt als finanzieller Treiber
Das an Bord der Space Launch System-Rakete gestartete Orion-Raumschiff absolviert derzeit einen zehntägigen Testflug. Für das Unternehmen ist die Mission weit mehr als nur ein Prestigeprojekt. Jeder erfolgreiche Meilenstein des Programms löst vertraglich vereinbarte Folgeaktivitäten aus. Bereits im Schlussquartal des vergangenen Jahres verzeichnete die Raumfahrtsparte ein Umsatzplus von acht Prozent auf 3,16 Milliarden US-Dollar.
Das finanzielle Fundament des Gesamtkonzerns erweist sich als äußerst robust. Zum Jahreswechsel türmte sich der Auftragsbestand auf einen Rekordwert von 194 Milliarden US-Dollar, was die Umsätze für mehr als zweieinhalb Jahre absichert. Diese Planungssicherheit spiegelt sich auch auf dem Parkett wider. Aktuell notiert das Papier bei 537,90 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein starkes Plus von knapp 27 Prozent.
Analysten positionieren sich
Vor den Ende April anstehenden Quartalszahlen justieren Marktbeobachter ihre Modelle. Die jüngsten Einschätzungen der US-Banken zeigen folgende Kursziele:
- Susquehanna: Kursziel auf 740 US-Dollar angehoben
- Citigroup: Einstufung auf „Neutral“ mit Ziel 673 US-Dollar
- Wells Fargo: Abdeckung mit „Equal-Weight“ und Ziel 650 US-Dollar gestartet
Am 10. April wird die Orion-Kapsel nach ihrem Flug um den Mond vor der Küste Kaliforniens im Pazifik erwartet. Wenige Tage später, am 23. April, präsentiert das Management die Ergebnisse des ersten Quartals. Investoren werden dann genau prüfen, ob die Prognose für den freien Cashflow von bis zu 6,8 Milliarden US-Dollar für 2026 Bestand hat. Diese Kennzahl ist besonders für Einkommensinvestoren relevant, da sie die seit 23 Jahren ununterbrochen steigende Dividende des Unternehmens sichert.
Lockheed-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lockheed-Analyse vom 2. April liefert die Antwort:
Die neusten Lockheed-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lockheed-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Lockheed: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


