Am heutigen 31. März eröffnete Lockheed Martin offiziell sein „Rapid Fielding Center“ in Dallas — eine Einrichtung, die Entwicklung, Test und Prototypenfertigung neuer Verteidigungssysteme deutlich beschleunigen soll. Die Eröffnung fällt in eine Phase, in der der Konzern gleich auf mehreren Fronten seine Produktionskapazitäten massiv ausbaut.
Raketen im Fokus
Besonders auffällig ist die Dynamik bei den Raketenprogrammen. Bereits am 25. März vereinbarte Lockheed Martin mit dem US-Verteidigungsministerium einen Rahmenvertrag zur Vervierfachung der Produktion der Precision Strike Missile (PrSM) auf 550 Einheiten jährlich — aufbauend auf einem $4,94-Milliarden-Vertrag der US Army aus dem Vorjahr. Das System absolvierte seinen ersten Kampfeinsatz erst Anfang März im Rahmen der Operation Epic Fury.
Parallel dazu läuft ein Vertrag zur Steigerung der PAC-3-MSE-Produktion von rund 600 auf 2.000 Einheiten pro Jahr. Treiber dieser Nachfrage sind die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten.
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F-35 und Japans neue Fähigkeiten
Auch das F-35-Programm bleibt in Bewegung. RTX sicherte sich gestern eine Vertragsmodifikation über 3,81 Milliarden Dollar für die Produktion von F135-Triebwerken der Lots 18 und 19 — ein Auftrag, der Lockheed Martins wichtigstem Programm langfristige Planungssicherheit gibt.
Geopolitisch relevant: Japan hat heute mit dem Einsatz seiner ersten weitreichenden Stand-off-Raketen begonnen. Zusätzlich bestätigte die japanische Regierung die geplante Stationierung von 400 US-amerikanischen Tomahawk-Marschflugkörpern auf acht Aegis-Zerstörern — ein Schritt, der die internationale Nachfrage nach US-Verteidigungssystemen weiter befeuern dürfte.
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Kurs unter dem 50-Tage-Durchschnitt
Die Aktie notiert aktuell bei 522,40 Euro und damit rund drei Prozent unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von über 23 Prozent zu Buche — die operative Stärke des Konzerns spiegelt sich damit trotz der jüngsten Konsolidierung im Kurs wider.
Mit dem neuen Rapid Fielding Center, steigenden Produktionskapazitäten bei PrSM und PAC-3 sowie einem stabilen F-35-Auftragsbestand hat Lockheed Martin die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Ob die erhöhten Kapazitäten schnell genug hochgefahren werden können, um die globale Nachfrage zu bedienen, wird sich spätestens bei den nächsten Quartalszahlen zeigen.
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