Mehr Reichweite, ohne die Tarnkappe zu verlieren: Lockheed Martin startet die Produktion neuer externer Zusatztanks für den F-22 Raptor. Die Botschaft dahinter ist klar: Selbst bewährte Plattformen sollen durch gezielte Upgrades länger relevant bleiben. Doch was steckt technisch dahinter – und warum ist das für die Modernisierung der Flotte so wichtig?
Neue Zusatztanks – erstmals „missionstauglich“
Im Mittelpunkt steht ein Detail, das für Kampfflugzeuge entscheidend ist: Reichweite. Lockheed Martin fertigt nun neue „low-observable“ Zusatztanks, die die Einsatzdistanz des F-22 erhöhen sollen, ohne Stealth-Eigenschaften und Aerodynamik spürbar zu verschlechtern.
Das ist ein Unterschied zu den bisherigen externen Tanks. Diese wirken sich laut Darstellung negativ auf Radarsignatur und Flugleistung aus und werden im Einsatz typischerweise abgeworfen. Die neuen Tanks sind dagegen so ausgelegt, dass sie während der gesamten Mission am Jet bleiben können. Genau das soll längere Flüge ermöglichen, ohne im entscheidenden Moment die Kernstärke des F-22 – seine geringe Sichtbarkeit – zu verwässern. Präsentiert wurde das Vorhaben diese Woche beim Air & Space Forces Association Warfare Symposium in Denver, inklusive Modell des Jets mit Tanks und zusätzlichen Sensor-Pods.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lockheed?
KI im F-35, Raketenabwehr im All
Die Tank-Produktion ist Teil eines größeren Modernisierungsbildes. Parallel treibt Lockheed Martin KI-Funktionen voran: Kürzlich wurde eine KI-gestützte „Combat Identification“-Fähigkeit im Flug getestet, integriert in die Sensorfusion des F-35. Das Besondere laut Unternehmen: Im Rahmen von „Project Overwatch“ sei erstmals ein taktisches KI-Modell in der Luft eingesetzt worden, das eigenständig eine Kampf-Identifikation für den Piloten erzeugt.
Auch im Weltraum will Lockheed Martin in den kommenden Jahren praktisch demonstrieren, was bislang oft nach Konzept klingt. Geplant sind zwischen 2026 und 2028 mehrere „on-orbit“ Vorführungen für Raketenabwehr-Technologien. Diese Demonstrationen sind intern finanziert und sollen Vertrauen in weltraumgestützte Raketenabwehr-Fähigkeiten schaffen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lockheed?
Auftrag über 10 Mio. Dollar
Flankiert wird das Ganze von konkreter Beschaffung: IPG Photonics meldete einen Auftrag von Lockheed Martin über rund 10 Millionen US-Dollar. Geliefert werden sollen „Crossbow“-Hochenergielaser-Systeme zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge (Counter-UAS).
An der Börse zeigt sich die Aktie nach dem starken Lauf seit Jahresbeginn zuletzt etwas ruhiger: In den vergangenen sieben Tagen ging es um 2,69% zurück, trotz eines Plus von 28,16% seit Jahresstart.
In den nächsten Monaten dürften vor allem zwei Dinge zählen: wie schnell die F-22-Modernisierung mit den neuen Tanks in die Fläche kommt – und ob Lockheed Martin die angekündigten Technologie-Demonstrationen (KI im Einsatzprofil, Raketenabwehr im Orbit bis 2028) mit messbaren Ergebnissen untermauern kann.
Lockheed-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lockheed-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Lockheed-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lockheed-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Lockheed: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


