Lockheed Martin steckt mitten in einem Versorgungsengpass, der einige seiner wichtigsten Rüstungsprogramme direkt betrifft. Seltene Erden — unverzichtbar für Waffensysteme wie den F-35 oder THAAD-Abfangraketen — werden knapper, teurer und schwerer zu beschaffen. Das Pentagon reagiert, aber die Lücke zwischen Bedarf und verfügbarer Kapazität bleibt vorerst bestehen.
Abhängigkeit von China als strukturelles Risiko
Ein F-35-Kampfjet benötigt mehr als 400 Kilogramm seltener Erden — für Flugsteuerung, Radar und elektronische Kriegsführung. Lockheed Martin hat begonnen, kritische Mineralien über mehrere Lieferanten zu beziehen, um die Abhängigkeit zu streuen. Der Anlass ist konkret: Chinas Exporte seltener Erdmagnete in die USA sanken in den ersten beiden Monaten 2026 um rund 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das Problem beschränkt sich nicht auf den F-35. Auch die Lenkungssysteme und Antriebskomponenten der THAAD- und PAC-3-Programme sind auf seltene Erden angewiesen. Die steigende Nachfrage nach Raketenersatz im Nahen Osten und im Indo-Pazifik erhöht den Druck auf die Produktionslinien zusätzlich.
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Das Pentagon hat erste Schritte unternommen, um die industrielle Kapazität zur Verarbeitung seltener Erden wieder aufzubauen. Bedeutende westliche Produktionskapazitäten werden jedoch frühestens Ende der 2020er bis 2030 verfügbar sein — zu spät für die regulatorischen Fristen, die ab 2027 greifen. Bis dahin müssen Lockheed und andere Rüstungskonzerne nachweisen, dass sie Magnetinhalte über mehrstufige Lieferketten hinweg lückenlos zurückverfolgen und zertifizieren können.
Dividende und Personalwechsel
Inmitten dieser Versorgungsdebatten erhalten Aktionäre zum 27. März 2026 eine Quartalsdividende von 3,45 US-Dollar je Aktie. Die Aktie notiert derzeit rund sieben Prozent unterhalb des Analysten-Konsensziels von 663 US-Dollar — der Kurs der vergangenen 30 Tage spiegelt die wachsende Unsicherheit wider.
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Zudem hat Lockheed Martin am 24. März Jenna McMullin zur neuen Senior Vice President und Chief Communications Officer ernannt. McMullin verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in strategischer Kommunikation und begann ihre Karriere als zivile Presseoffizierein bei der US Air Force.
Die entscheidende Frage für die kommenden Quartale ist nicht, ob Lockheed seltene Erden kaufen kann — sondern ob das Unternehmen seine Lieferketten bis zum Inkrafttreten der vollen Compliance-Anforderungen 2027 vollständig transparent und zertifizierbar gemacht hat.
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