Lockheed Martin hat seinen Risikokapitalfonds Lockheed Martin Ventures von 400 Millionen auf 1 Milliarde US-Dollar aufgestockt. Das ist die größte Erweiterung seit der Gründung des Fonds im Jahr 2007. Und das kommt genau eine Woche vor den Q1-Zahlen.
Milliarde für Quantencomputing und KI
CFO Evan Scott bezeichnet die Aufstockung als zentralen Teil der Unternehmensstrategie. Das frische Kapital fließt in Technologien wie Quantencomputing, autonome Systeme, künstliche Intelligenz und neue Materialien. Das Ziel: kürzere Zyklen von der Entwicklung bis zur Einsatzreife.
Die Bilanz des Fonds spricht für sich. Seit 2007 hat Lockheed Martin Ventures in über 120 Unternehmen investiert. Mehr als 60 davon wurden zu offiziellen Zulieferern — mit Aufträgen im Gesamtvolumen von über 750 Millionen Dollar. Die Erweiterung auf eine Milliarde Dollar ist also kein Experiment, sondern die Fortsetzung eines bewährten Modells.
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Zwei Großaufträge im Rücken
Parallel dazu hat das Unternehmen zuletzt zwei bedeutende Verträge gesichert. Am 14. April schloss das Pentagon einen Zehnjahresvertrag über bis zu 1,9 Milliarden Dollar für Wartung und Ausbildung rund um das C-130J-Transportflugzeug ab. Nur vier Tage zuvor, am 10. April, sicherte sich Lockheed einen 4,7-Milliarden-Dollar-Auftrag für die beschleunigte Produktion von PAC-3 MSE-Abfangraketen.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 518 Euro — etwa elf Prozent unter dem Märzhoch von 579,50 Euro. Der RSI liegt bei knapp 21 und signalisiert damit eine deutlich überverkaufte Lage.
Q1-Zahlen am 23. April
Am 23. April präsentieren CEO Jim Taiclet und CFO Evan Scott die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Investoren wollen vor allem wissen, ob die jüngsten Produktionsbeschleunigungen und das hohe Auftragstempo bereits in der Jahresprognose Niederschlag finden. Die Kombination aus Venture-Expansion, zwei frischen Großaufträgen und einem technisch überverkauften Kurs macht diesen Termin zum nächsten konkreten Katalysator für die Aktie.
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