Der verhaltene Weihnachtsausblick und die niedrigere Margenprognose belasten Medienberichten zufolge die Logitech-Aktie. Das Unternehmen erwartet für das Weihnachtsquartal einen Umsatz von 1,36 bis 1,43 Mrd. US-Dollar. Am letzten Handelstag verlor das Papier 3,6%.
Zulieferervorfall belastet das Weihnachtsgeschäft
Logitech bezifferte am Dienstag den erwarteten Umsatzrückgang durch den Vorfall bei einem Halbleiterzulieferer auf 70 bis 80 Mio. US-Dollar. Währungsbereinigt soll der Umsatz im Weihnachtsquartal zwischen einem Rückgang von 5 Prozent und einem unveränderten Niveau liegen.
Für die Non-GAAP-Bruttomarge stellte das Unternehmen eine Spanne von 41 bis 42 Prozent in Aussicht. Das erwartete Non-GAAP-Betriebsergebnis bezifferte Logitech auf 220 bis 255 Mio. US-Dollar.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 hatte Logitech einen Umsatz von 1.218,8 Mio. US-Dollar erzielt. Die Non-GAAP-Bruttomarge betrug in diesem Zeitraum 45,2 Prozent und lag damit über der für das Weihnachtsquartal prognostizierten Spanne. Am Mittwoch meldete das Unternehmen die Einreichung seines Quartalsberichts Form 10-Q bei der US-Börsenaufsicht SEC.
Verkaufsvotum und angekündigtes Software-Ende
Medienberichten zufolge bestätigte Analyst Didier Scemama von Bank of America Securities am Mittwoch seine Verkaufseinstufung für Logitech. Das Kursziel setzte er auf 69,00 CHF.
Für Nutzer der Logitech Gaming Software steht außerdem eine Änderung beim Zugang zu älteren Dateien und Unterlagen an. Logitech kündigte an, ab heute sämtliche Installationsdateien, Download-Links und Support-Dokumentationen für diese Software dauerhaft von der offiziellen Website zu entfernen. Die Ankündigung umfasst damit sowohl die Installationsdateien und den Zugang zu den Downloads als auch die begleitenden Support-Unterlagen.
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