Lucid Group kämpft zum Jahresauftakt 2026 mit operativen Hürden. Während die Produktion in den Werken in Arizona und Saudi-Arabien stabil läuft, hinken die Auslieferungszahlen den Markterwartungen deutlich hinterher. Ein technisches Problem bei einem Zulieferer zwang das Unternehmen zu einer mehrwöchigen Pause beim wichtigen Hoffnungsträger Gravity.
Qualitätsmängel bei den Sitzen
Die Differenz zwischen Produktion und Absatz ist eklatant: 5.500 hergestellten Fahrzeugen stehen im ersten Quartal lediglich 3.093 Auslieferungen gegenüber. Analysten hatten im Vorfeld mit über 5.200 Fahrzeugübergaben gerechnet. Ursächlich für diesen Rückstand war ein 29-tägiger Auslieferungsstopp für das SUV-Modell Gravity.
Ein externer Zulieferer hatte mangelhafte Komponenten für die zweite Sitzreihe geliefert. Dies führte nicht nur zum vorübergehenden Verkaufsstopp, sondern auch zu einem freiwilligen Rückruf von 4.476 Gravity-Modellen, die zwischen Ende 2024 und Anfang 2026 gefertigt wurden. Im Kern ging es um Schweißnähte an den Sicherheitsgurtverankerungen, die nicht den Standards entsprachen. Laut Lucid sind diese technischen Probleme mittlerweile gelöst und die Verkaufsperre wurde aufgehoben.
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Auszeichnungen und Modellpflege
Trotz der Anlaufschwierigkeiten sammelt der Lucid Gravity Prestige-Punkte. Eine weltweite Jury aus Automobiljournalisten kürte das Modell zum „World Luxury Car of the Year 2026“. Diese Anerkennung unterstreicht die Ambition des Herstellers, sich im obersten Segment der elektrischen SUVs gegen etablierte Konkurrenten zu behaupten.
Um die Attraktivität der Marke weiter zu steigern, hat Lucid bereits Updates für die 2027er-Modellreihe des Gravity angekündigt. Das Assistenzsystem DreamDrive™ 2 Premium wird künftig in allen Varianten zur Serienausstattung gehören. Zudem soll ein neues „Prestige-Paket“ zusätzliche Kaufanreize für die zweite Jahreshälfte schaffen.
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Jahresziele bleiben bestehen
An der Jahresprognose rüttelt das Management trotz des holprigen Starts nicht. Lucid hält an seinem Ziel fest, im Gesamtjahr 2026 zwischen 25.000 und 27.000 Fahrzeuge zu produzieren. Da die Lieferkettenprobleme aus dem ersten Quartal als gelöst gelten, setzt das Unternehmen auf eine deutliche Beschleunigung in den verbleibenden neun Monaten.
Zudem rückt die Skalierung des saudi-arabischen Werks AMP-2 näher, das langfristig eine Kapazität von 150.000 Fahrzeugen pro Jahr erreichen soll. Konkrete Details zur finanziellen Lage und dem Cash-Burn liefert das Unternehmen am Dienstag, den 5. Mai 2026, im Rahmen der offiziellen Quartalszahlen.
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