Heute endet die Haltefrist für Lucid-Insider. Ab diesem Sonntag dürfen Führungskräfte und Direktoren ihre Anteile erstmals frei am Markt veräußern. Das erhöht den Verkaufsdruck auf ein Papier, das ohnehin schwer gezeichnet ist.
Radikaler Umbau unter neuer Führung
Silvio Napoli baut den Elektroautobauer seit seinem Amtsantritt im Juni radikal um. Er setzt auf eine schlankere Projektpipeline. Parallel dazu verließ Technikchef Emad Dlala das Unternehmen. Vivek Attaluri und Marc Solsona Palomar berichten nun direkt an den neuen CEO. Napoli will damit die Fertigung und die Auslieferungsprozesse optimieren.
Software-Fortschritte treffen auf Klage-Risiken
Technologisch versucht Lucid mit Software-Updates für den Gravity SUV zu punkten. Neue Funktionen ermöglichen nun freihändiges Fahren auf Autobahnen. Indes belasten Sammelklagen die Stimmung. Kläger werfen Lucid vor, Probleme bei Zulieferern verschwiegen zu haben. Diese verzögerten offenbar die Auslieferung des Gravity-Modells.
Hinzu kommt der finanzielle Druck. Im jüngsten Quartal stand ein Verlust von 2,82 US-Dollar je Aktie in den Büchern. Der Umsatz erreichte rund 282 Millionen US-Dollar.
Anleger reagierten empfindlich auf die schwache Performance. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie über 53 Prozent an Wert. Am Freitag schloss das Papier bei 5,20 US-Dollar.
Das liegt nur knapp über dem Jahrestief von 4,47 US-Dollar. Zum Vergleich: Im Juli 2025 notierte der Kurs noch bei 31,30 US-Dollar.
Die kommenden Wochen entscheiden über das Vertrauen der Investoren. Bis zum 28. Juli können sich Geschädigte den laufenden Klagen als Hauptkläger anschließen.
Lucid Group-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lucid Group-Analyse vom 14. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Lucid Group-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lucid Group-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Lucid Group: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

