Die Maplebear-Aktie legte nachbörslich um 14 Prozent zu, nachdem das Unternehmen am Donnerstag Quartalszahlen vorlegte, die die Erwartungen übertrafen. Der Bruttotransaktionswert (GTV) kletterte im vierten Quartal um 14 Prozent auf 9,85 Milliarden Dollar – das stärkste Wachstum seit drei Jahren. Damit schlägt Instacart, wie Maplebear im operativen Geschäft heißt, die Analystenschätzung von 9,5 Milliarden Dollar deutlich.
Für das Gesamtjahr 2025 summierte sich der GTV auf 37,2 Milliarden Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Bestellungen stieg im vierten Quartal um 16 Prozent auf 89,5 Millionen – ein deutlich höheres Tempo als die 11 Prozent Wachstum ein Jahr zuvor. CEO Chris Rogers zeigte sich zufrieden: „Wir haben 2025 mit echtem Momentum abgeschlossen und tragen diese Stärke in 2026 hinein.“
Werbegeschäft boomt
Das Werbegeschäft entwickelt sich zum zweiten Standbein. Die Sparte „Werbung und Sonstiges“ legte um 10 Prozent auf 294 Millionen Dollar zu. Über das Jahr verteilt arbeitete Instacart mit rund 9.000 aktiven Marken zusammen – 2.000 mehr als 2024. Das Gesamtvolumen der Werbeumsätze überschritt erstmals die Marke von einer Milliarde Dollar.
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Die Plattform erreichte 2025 über 26 Millionen Kunden, allein im Dezember gaben etwa 10 Millionen mindestens eine Bestellung auf. Das Netzwerk umfasst mehr als 2.200 Einzelhandelsmarken an knapp 100.000 Standorten. Die Storefront-Technologie von Instacart betreibt mittlerweile die E-Commerce-Seiten von über 380 Lebensmittelhändlern.
Aggressive Aktienrückkäufe
Maplebear hat 2025 Aktien im Wert von 1,4 Milliarden Dollar zurückgekauft, davon allein 1,1 Milliarden Dollar im vierten Quartal. Die Zahl der ausstehenden verwässerten Aktien sank dadurch von 306.901 im vierten Quartal 2023 auf 265.278 Ende 2025. Der operative Cashflow verbesserte sich im Jahresvergleich von 586 Millionen Dollar in 2023 auf 971 Millionen Dollar.
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Das bereinigte EBITDA erreichte im vierten Quartal 303 Millionen Dollar, ein Anstieg von 20 Prozent. Für das Gesamtjahr kam das Unternehmen auf 1,09 Milliarden Dollar – ein Plus von 23 Prozent. Allerdings lag der Gewinn je Aktie mit 0,30 Dollar deutlich unter der Analystenschätzung von 0,52 Dollar. Der ausgewiesene GAAP-Nettogewinn für das vierte Quartal brach um 46 Prozent auf 81 Millionen Dollar ein, belastet durch eine Zahlung von 60 Millionen Dollar im Zusammenhang mit einer Einigung mit der Bundeshandelskommission FTC.
Für das erste Quartal 2026 rechnet Maplebear mit einem GTV zwischen 10,13 und 10,28 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 11 bis 13 Prozent entspricht. Die Analystenschätzung lag bei 9,95 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 280 und 290 Millionen Dollar liegen. Die Werbeumsätze dürften um 11 bis 14 Prozent zulegen. Der Wettbewerb verschärft sich allerdings: Amazon plant einen Lieferdienst mit Zustellung in unter 30 Minuten, und Kroger hat seine Partnerschaft mit Uber Eats im Januar ausgeweitet.
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