Max Power Mining: GLJ Ltd. für Lawson-Projekt beauftragt

Max Power Mining beauftragt GLJ mit Bewertung des Lawson-Projekts. Neue 3D-Seismik zeigt größere Struktur. Helium als zweites Standbein.

Max Power Mining Aktie
Kurz & knapp:
  • GLJ bewertet Naturwasserstoff-Projekt
  • 3D-Seismik zeigt größere Struktur
  • Helium als zweites wirtschaftliches Standbein
  • 20,5 Mio. CAD für Bohrungen und KI-Plattform

Max Power Mining macht Ernst. Das kanadische Explorationsunternehmen hat den Energieberater GLJ Ltd. aus Calgary beauftragt, das Naturwasserstoff-Projekt Lawson in Saskatchewan kommerziell zu bewerten — und das kurz vor dem kanadischen Feiertag am 1. Mai.

Seismik zeigt größeres Bild

Der Auftrag folgt auf neue 3D-Seismikdaten, die das Projekt deutlich größer erscheinen lassen als bisher angenommen. Die Auswertung zeigt eine zusammenhängende geologische Struktur von rund 14,2 Quadratkilometern — das sogenannte „Lawson Central“. Der gesamte „Lawson Complex“ umfasst etwa 28 Quadratkilometer. Innerhalb dieses Gebiets sieht das Unternehmen Potenzial für mehrere produzierende Bohrungen.

GLJ gilt als einer der führenden Anbieter für Lagerstättenbewertung in Kanada. Die Berater sollen das Ressourcenpotenzial modellieren und das bevorstehende Bohrprogramm optimieren. Ziel sind kommerzielle Vorkommen von Naturwasserstoff und Helium.

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Helium als zweites Standbein

Das Helium-Thema verleiht dem Projekt eine zusätzliche wirtschaftliche Dimension. Ein Drohnenangriff auf die Anlage Ras Laffan in Katar im März 2026 hat rund 30 Prozent des globalen Heliumangebots ausfallen lassen. Laut Fitch Ratings hat sich der nordamerikanische Referenzpreis seitdem auf knapp 69 US-Dollar je tausend Kubikfuß nahezu verdoppelt. Reparaturen sollen Jahre dauern.

Am Bracken-Bohrloch im Grasslands-Projekt zeigen Kernproben durchschnittliche Heliumkonzentrationen von 4,4 Prozent, mit Spitzenwerten von 8,7 Prozent. Die Fertigstellung und Tests dort sind für das zweite Quartal 2026 geplant.

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Kapital und Kontext

Max Power hat zuletzt rund 20,5 Millionen kanadische Dollar eingesammelt. Das Geld soll unter anderem eine Folgebohrung bei Lawson, neue Seismikdaten und die Weiterentwicklung der KI-Plattform MAXX LEMI finanzieren. Die Plattform kombiniert Seismik, Bohrdaten und historische Untergrundmodelle, um Naturwasserstoff-Vorkommen gezielter aufzuspüren.

Hinzu kommt ein regionaler Nachfrageimpuls: Bell Canada plant in der Nähe des Genesis-Trends einen 300-Megawatt-Rechenzentrum-Komplex. Der Bau soll in diesem Frühjahr beginnen, der Betrieb in der ersten Hälfte 2027 starten.

Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 129 Prozent zugelegt und notierte zuletzt bei 0,89 Euro — gut 10 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom März. Kanadische Märkte sind am 1. Mai geschlossen; der Handel läuft ab Montag weiter.

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