Ein Kursplus von über 660 Prozent in zwölf Monaten weckt Erwartungen. Max Power Mining reagiert auf diesen Druck. Das kanadische Explorationsunternehmen tauscht seinen Finanzchef aus. Das Ziel: der Übergang in die kommerzielle Phase.

Die Aktie notiert aktuell bei 0,96 Euro. Damit kratzt das Papier an seinem 52-Wochen-Hoch von 0,99 Euro. Seit Jahresbeginn hat sich der Wert bereits mehr als verdoppelt.

Fokus auf natürlichem Wasserstoff

Tony Van Burgsteden übernimmt ab sofort die Finanzen. Er ersetzt Ryan Cheung. Dieser hatte den Posten erst seit Juni 2025 inne. Van Burgsteden bringt Erfahrung aus großen Rohstoffprojekten mit. Zuvor arbeitete er als Finanzchef bei Orano Canada.

Der Wechsel im Management hat einen klaren Grund. Max Power Mining will das Lawson-Projekt in Saskatchewan kommerzialisieren. Es gilt als erstes unterirdisches System für natürlichen Wasserstoff in der Provinz. Aktuell werten Experten seismische 3D-Daten aus.

Zusätzlich prüft das unabhängige Beratungsunternehmen GLJ Ltd. die Ressourcen vor Ort. Der neue Finanzchef soll diese technischen Ergebnisse in ein wirtschaftliches Konzept übersetzen. Das Management will so den Aufbau der Infrastruktur vorbereiten.

Teures Marketing für mehr Sichtbarkeit

Parallel dazu verlängert das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit der Tafin GmbH. Der Marketingvertrag läuft seit Anfang Mai für weitere acht Wochen. Dafür zahlt Max Power Mining 150.000 Euro. Die Kampagne soll die Aufmerksamkeit der Investoren hoch halten.

Die kommenden Wochen bringen wichtige Impulse. Die Ergebnisse der unabhängigen Ressourcenprüfung durch GLJ Ltd. stehen an. Sie bilden die Basis für die weitere Bewertung des Projekts. Investoren achten nun genau auf die ersten Kapitalentscheidungen des neuen Finanzchefs.