Die Phase-2-Ergebnisse des HORIZON-Programms sind da — und sie fallen besser aus als viele erwartet hatten. Der APOL1-Inhibitor MZE829 zeigte in der breiten Patientenpopulation eine mittlere Reduktion des Urin-Albumin-Kreatinin-Quotienten (uACR) von 35,6 Prozent nach zwölf Behandlungswochen. Das von der Unternehmensführung selbst gesteckte Ziel von 30 Prozent wurde damit übertroffen.
Besonders auffällig: In der Subgruppe der Patienten mit fokal-segmentaler Glomerulosklerose (FSGS) fiel die uACR-Reduktion mit rund 62 Prozent noch deutlich stärker aus. Zum Vergleich — ein ähnliches Medikament der Konkurrenz erreichte in vergleichbaren Studien etwa 39 Prozent. Das ist ein beachtlicher Abstand.
Was die Zahlen wirklich bedeuten
Insgesamt wurden 15 Patienten in die HORIZON-Studie aufgenommen, von denen 12 für die Wirksamkeitsauswertung herangezogen wurden. In der Gruppe nicht-diabetischer Patienten lag die mittlere uACR-Reduktion bei 49 Prozent, 57 Prozent dieser Patienten erreichten eine Abnahme von mehr als 30 Prozent. Bei diabetischen Patienten zeigte sich ein gemischteres Bild: Zwei Fallstudien verzeichneten Reduktionen von 47 beziehungsweise 35 Prozent, während andere Patienten sogar Anstiege der Werte aufwiesen.
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Das Sicherheitsprofil des Wirkstoffs bleibt sauber. In der gesamten Studiengruppe traten weder schwerwiegende unerwünschte Ereignisse noch behandlungsbedingte Nebenwirkungen auf. Für die angestrebten Zulassungsstudien ist das eine solide Ausgangslage.
Analysten bleiben überwiegend optimistisch
Die Reaktion der Finanzwelt fiel erwartungsgemäß positiv aus. Gleich mehrere Häuser bestätigten ihre Kaufempfehlungen: TD Cowen und BTIG bekräftigten ihre Buy-Ratings, Raymond James hält an einem Strong Buy mit einem Kursziel von 56 Dollar fest. Truist Securities sieht den fairen Wert bei 68 Dollar, Mizuho sogar bei 97 Dollar. Das niedrigste genannte Kursziel liegt bei 46 Dollar — was gegenüber dem aktuellen Kurs von rund 34 Dollar noch immer deutliches Aufwärtspotenzial impliziert.
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Gleichzeitig halten einige Analysten zunächst zurück und warten auf konkrete Angaben zum geplanten Zulassungsprogramm sowie auf regulatorische Klarheit. Wie genau die Einschlusskriterien für zukünftige Pivotalstudien aussehen werden, ist noch offen.
Finanziell steht das Unternehmen auf einem robusten Fundament: Die Kassenlage reicht nach eigenen Angaben bis 2028, die Eigenkapitalquote ist komfortabel. Innerhalb des vergangenen Jahres hat sich der Kurs mehr als vervierfacht — ein Anstieg von über 320 Prozent. Angesichts dieser Bewertungsdynamik stufen einige Modelle die Aktie bereits als leicht überbewertet ein. Ob das laufende HORIZON-Programm und die weiteren Studiendaten diese Prämie rechtfertigen können, wird sich mit dem Fortschritt der Pivotal-Planung zeigen.
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