Die Berliner Beteiligungsgesellschaft MBB hat am 26. Januar 2026 vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert – und überrascht damit positiv. Das mittelständische Familienunternehmen knackte nicht nur die eigene Umsatzprognose, sondern pulverisierte die Erwartungen auf der Ergebnisseite regelrecht.
Zahlen sprengen den Rahmen
MBB erzielte 2025 einen Umsatz von 1,17 Milliarden Euro – ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bewegte sich das Unternehmen im oberen Bereich der avisierten Spanne von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro. Doch die eigentliche Überraschung lieferte die Profitabilität: Das bereinigte EBITDA schoss um satte 42 Prozent auf 211 Millionen Euro nach oben. Die entsprechende Marge kletterte von 14,0 auf rund 18 Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei MBB?
Diese 18 Prozent liegen deutlich über der ursprünglichen Prognose von 15 bis 17 Prozent. Was steckt dahinter? Das vierte Quartal 2025 entwickelte sich außergewöhnlich stark. Gleich drei Töchter – Friedrich Vorwerk, Aumann und Delignit – lieferten operativ ab und trieben die Konzernzahlen nach oben.
Liquidität auf Rekordniveau
Besonders bemerkenswert: Die Nettoliquidität der Gruppe schnellte auf rund 760 Millionen Euro hoch – nach 553,9 Millionen Euro Ende 2024. Allein auf die Holding MBB SE entfallen davon 374 Millionen Euro, verglichen mit 280,8 Millionen Euro im Vorjahr. Diese üppige Kriegskasse verschafft dem Management erheblichen Spielraum für künftige Investitionen oder Zukäufe.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei MBB?
Die Infrastrukturbeteiligungen erwiesen sich als zentraler Wachstumsmotor. Friedrich Vorwerk, das auf Energieinfrastruktur und Großprojekte spezialisiert ist, legte ebenfalls am 26. Januar eigene vorläufige Zahlen vor und übertraf dabei seine Jahresziele sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis.
Marktreaktion steht noch aus
Können die Berliner an diese Dynamik anknüpfen? Der vollständige Geschäftsbericht soll am 31. März 2026 Aufschluss über Details und Ausblick geben. Bis dahin bleibt die Frage, ob das starke Schlussviertel ein einmaliger Effekt war oder ob sich hier ein nachhaltiger Trend abzeichnet. Die Börse dürfte die Zahlen jedenfalls positiv aufnehmen – schließlich sind deutliche Prognosekorrekturen nach oben selten geworden in diesen Zeiten.
MBB-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue MBB-Analyse vom 26. Januar liefert die Antwort:
Die neusten MBB-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für MBB-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
MBB: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


