MBB Aktie: Sensationelles Schlussviertel!

Die MBB SE übertrifft mit einem sprunghaften Anstieg des bereinigten EBITDA um 42 Prozent und einer Rekordliquidität von 760 Millionen Euro deutlich ihre eigenen Prognosen.

MBB Aktie
Kurz & knapp:
  • Bereinigtes EBITDA steigt um 42 Prozent auf 211 Mio. Euro
  • Nettoliquidität erreicht Rekordniveau von rund 760 Mio. Euro
  • Starkes Schlussquartal treibt Konzernzahlen nach oben
  • Umsatzwachstum von 9,3 Prozent auf 1,17 Mrd. Euro

Die Berliner Beteiligungsgesellschaft MBB hat am 26. Januar 2026 vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert – und überrascht damit positiv. Das mittelständische Familienunternehmen knackte nicht nur die eigene Umsatzprognose, sondern pulverisierte die Erwartungen auf der Ergebnisseite regelrecht.

Zahlen sprengen den Rahmen

MBB erzielte 2025 einen Umsatz von 1,17 Milliarden Euro – ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bewegte sich das Unternehmen im oberen Bereich der avisierten Spanne von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro. Doch die eigentliche Überraschung lieferte die Profitabilität: Das bereinigte EBITDA schoss um satte 42 Prozent auf 211 Millionen Euro nach oben. Die entsprechende Marge kletterte von 14,0 auf rund 18 Prozent.

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Diese 18 Prozent liegen deutlich über der ursprünglichen Prognose von 15 bis 17 Prozent. Was steckt dahinter? Das vierte Quartal 2025 entwickelte sich außergewöhnlich stark. Gleich drei Töchter – Friedrich Vorwerk, Aumann und Delignit – lieferten operativ ab und trieben die Konzernzahlen nach oben.

Liquidität auf Rekordniveau

Besonders bemerkenswert: Die Nettoliquidität der Gruppe schnellte auf rund 760 Millionen Euro hoch – nach 553,9 Millionen Euro Ende 2024. Allein auf die Holding MBB SE entfallen davon 374 Millionen Euro, verglichen mit 280,8 Millionen Euro im Vorjahr. Diese üppige Kriegskasse verschafft dem Management erheblichen Spielraum für künftige Investitionen oder Zukäufe.

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Die Infrastrukturbeteiligungen erwiesen sich als zentraler Wachstumsmotor. Friedrich Vorwerk, das auf Energieinfrastruktur und Großprojekte spezialisiert ist, legte ebenfalls am 26. Januar eigene vorläufige Zahlen vor und übertraf dabei seine Jahresziele sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis.

Marktreaktion steht noch aus

Können die Berliner an diese Dynamik anknüpfen? Der vollständige Geschäftsbericht soll am 31. März 2026 Aufschluss über Details und Ausblick geben. Bis dahin bleibt die Frage, ob das starke Schlussviertel ein einmaliger Effekt war oder ob sich hier ein nachhaltiger Trend abzeichnet. Die Börse dürfte die Zahlen jedenfalls positiv aufnehmen – schließlich sind deutliche Prognosekorrekturen nach oben selten geworden in diesen Zeiten.

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Über Dr. Robert Sasse 1327 Artikel

Dr. Robert Sasse: Ökonom, Unternehmer, Finanzexperte

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom, erfahrener Unternehmer und anerkannter Experte für Finanzmärkte. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Analyse von Aktienmärkten und wirtschaftlichen Zusammenhängen verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit unternehmerischer Praxis. Er unterstützt Anleger, die langfristigen Vermögensaufbau und finanzielle Unabhängigkeit durch fundierte Strategien anstreben.

Werdegang und Erfahrung

Dr. Sasses Laufbahn ist geprägt von akademischer Exzellenz und praktischer Marktkenntnis. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften und hält einen Master of Science in Marketing und Sales sowie einen Abschluss als Betriebswirt. Bereits während und nach dem Studium sammelte er in renommierten Analystenhäusern und Unternehmen tiefgreifende Erfahrungen in der Bewertung von Aktien und Fonds.

Als Gründer und Geschäftsführer der YES Investmedia GmbH ist er unternehmerisch im Bereich der Finanzpublikationen tätig. Seine Expertise umfasst die Analyse komplexer wirtschaftlicher Themen wie demographischer Wandel oder globaler Markttrends sowie deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Durch seine langjährige Tätigkeit hat er sich als Autor zahlreicher Analysen und Kommentare zu wirtschaftlichen und börsenrelevanten Themen etabliert.

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