McDonald’s hat im vierten Quartal 2025 die Erwartungen der Wall Street deutlich übertroffen. Der Fast-Food-Riese meldete einen bereinigten Gewinn von 3,12 Dollar je Aktie – Analysten hatten lediglich 3,05 Dollar auf dem Zettel. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf 7,01 Milliarden Dollar, während die Prognosen bei 6,84 Milliarden Dollar lagen. Besonders bemerkenswert: Die vergleichbaren Verkäufe weltweit stiegen um 5,7 Prozent, deutlich mehr als die erwarteten 3,7 Prozent.
Verantwortlich für diesen Erfolg war vor allem die konsequente Fokussierung auf günstigere Menü-Angebote. In den USA, dem größten Markt des Konzerns, sprangen die vergleichbaren Umsätze um 6,8 Prozent nach oben – der stärkste Anstieg seit rund zwei Jahren. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal hatte ein E. coli-Ausbruch noch für einen Rückgang von 1,4 Prozent gesorgt.
Grinch-Menü schreibt Geschichte
Die Strategie dahinter ist klar: McDonald’s reagierte auf den Kaufkraftverlust einkommensschwächerer Kunden mit aggressiven Werbeaktionen und Menü-Bündeln ab 5 Dollar. CEO Chris Kempczinski betonte, dass es zunehmend Belege dafür gebe, dass diese Value-Strategie wirke – mit spürbaren Zuwächsen bei Besuchen von Kunden mit geringeren Einkommen. Allerdings laufen die Subventionen für Franchisenehmer bei diesen Extra-Value-Menüs allmählich aus. „Wir subventionieren Preise nicht dauerhaft“, stellte Kempczinski klar.
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Besonders erfolgreich erwies sich das Grinch-Menü im Dezember, das den „höchsten Einzelumsatz-Tag in der Geschichte“ des Unternehmens generierte. Auch die Rückkehr der Monopoly-Kooperation im Oktober nach fast einem Jahrzehnt Pause sowie weitere günstige Angebote im November zogen Kunden an. Analyst Jim Sanderson von Northcoast Research mahnte jedoch: „McDonald’s muss mit Marketing und Value-Promotionen weiter am Ball bleiben, um den Traffic positiv zu halten.“
Internationale Märkte liefern solide ab
Während viele Restaurant-Betreiber mit rückläufigen Besucherzahlen kämpfen, punktet McDonald’s mit seinem Budget-Ansatz. Zum Vergleich: Bei Taco Bell stiegen die vergleichbaren Verkäufe um sieben Prozent, bei KFC um drei Prozent. Das höherpreisige Chipotle Mexican Grill hingegen musste Anfang Februar 2026 einen Rückgang von 1,7 Prozent vermelden.
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Auch international läuft es rund: Das Geschäftssegment mit Partner-Restaurants legte um 4,5 Prozent zu, angeführt von Japan. Die internationalen Märkte wuchsen um 5,2 Prozent, getragen von starker Nachfrage in Großbritannien, Deutschland und Australien. Die Franchisee-Stimmung erreichte laut einer Umfrage von Analyst Mark Kalinowski vom Januar den höchsten Stand seit fast drei Jahren.
Für 2026 plant McDonald’s Investitionen zwischen 3,7 und 3,9 Milliarden Dollar, überwiegend für neue Standorte. Weltweit sollen rund 2.600 Restaurants eröffnet werden. Die operative Marge soll im mittleren bis hohen 40-Prozent-Bereich liegen, nach 46,1 Prozent in 2025. Sanderson warnte: „Globale Kosteninflation bleibt ein Gegenwind, der die Margenexpansion ohne konstantes Traffic-Wachstum belasten wird.“ Die Aktie zeigte sich nach Börsenschluss leicht schwächer.
Neuer Fokus auf Getränke-Segment
Zusätzlich setzt McDonald’s verstärkt auf das wachstumsstarke Getränke-Segment. Mit Cold Coffees, aromatisierten Limonaden und Energy-Drinks will der Konzern besonders jüngere Kunden anlocken. Noch 2026 soll in den USA und ausgewählten internationalen Märkten eine neue McCafé-Getränkelinie eingeführt werden – aufbauend auf einem Test in 500 Restaurants, der die Erwartungen übertraf.
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