Mercedes-Benz Aktie: Jefferies korrigiert nach unten

Die Investmentbank Jefferies korrigiert ihr Kursziel für Mercedes-Benz nach unten. Vor der Hauptversammlung und den Q1-Zahlen zeigt sich ein gemischtes Bild der Märkte.

Mercedes-Benz Aktie
Kurz & knapp:
  • Kursziel von 62 auf 60 Euro gesenkt
  • Dividende von 3,50 Euro steht zur Abstimmung
  • Gemischte Signale aus Europa und den USA
  • Quartalszahlen Ende April als nächster Prüfstein

Kurszielkorrektur kurz vor der Hauptversammlung: Jefferies-Analyst Philippe Houchois hat sein Ziel für Mercedes-Benz von 62 auf 60 Euro gesenkt. Das Rating bleibt bei „Hold“ — der Schritt signalisiert dennoch eine vorsichtigere Haltung vor den anstehenden Quartalszahlen.

Gemischte Signale aus dem ersten Quartal

Grundlage für die Anpassung sind sogenannte Pre-close-Gespräche mit dem Unternehmen, also Kontakte vor Beginn der offiziellen Schweigeperiode. Daraus ergibt sich ein uneinheitliches Bild: Der europäische Heimatmarkt zeigt im Pkw-Einzelhandel Schwächetendenzen, während das US-Geschäft positive Aufholsignale liefert. Geopolitische Risiken könnten die Prognosesicherheit für den weiteren Jahresverlauf belasten — im ersten Quartal selbst dürften die Auswirkungen laut Jefferies noch moderat ausgefallen sein.

Dividende und Quartalszahlen als nächste Wegmarken

Für Aktionäre stehen in den kommenden Wochen zwei konkrete Termine an. Am 16. April findet die Hauptversammlung statt, auf der eine Dividende von 3,50 Euro je Aktie zur Abstimmung steht. Bei einem aktuellen Kurs um die 53 Euro bleibt die Rendite ein relevantes Argument — auch wenn der Betrag leicht unter dem Vorjahreswert liegt. Der Ex-Dividende-Tag wäre der 17. April, die Auszahlung für den 21. April geplant.

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Am 29. April folgen dann die detaillierten Q1-Zahlen. Das Management hält an seiner Prognose fest: Umsatz auf Vorjahresniveau, beim operativen Ergebnis jedoch eine deutliche Steigerung. Treiber soll das laufende Kostensenkungsprogramm sein, das bis zu 3,5 Milliarden Euro einsparen soll. Ob erste Effekte bereits im Quartalsbericht sichtbar werden, ist die entscheidende Frage für die Kursreaktion Ende April.

Charttechnisch bewegt sich die Aktie nach einem Rückgang von rund 16 Prozent seit dem Jahreshoch in einer Konsolidierungszone. Die Unterstützung bei 51,60 Euro hält bislang, ein nachhaltiges Überschreiten der 20-Tage-Linie bei rund 53,15 Euro wäre das nächste Signal für eine kurzfristige Erholung.

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