Mercedes-Benz legt heute die Jahreszahlen für 2025 vor – und parallel sorgt eine Stimmrechtsmitteilung für Aufsehen. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Position beim Stuttgarter Autobauer deutlich ausgebaut. Ein Zeichen wachsenden Vertrauens oder reine Portfolio-Mechanik?
Morgan Stanley erhöht Beteiligung auf 7,79 Prozent
Am 5. Februar 2026 überschritt Morgan Stanley eine wichtige Meldeschwelle: Die Gesamtposition kletterte von zuvor 8,0 auf nun 7,79 Prozent der Stimmrechte. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein leichter Rückgang – doch die Details offenbaren eine andere Geschichte. Während der direkte Aktienbesitz von 0,1 auf 0,15 Prozent stieg, veränderte sich die Struktur der Finanzinstrumente. Morgan Stanley hält mittlerweile 7,64 Prozent über Derivate und Wertpapierleihen – darunter Call-Optionen mit Laufzeiten bis Ende 2029 sowie Equity Swaps bis 2035.
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Besonders interessant: Die Bank nutzt sogenannte Collar-Strategien, bei denen Calls und Puts kombiniert werden. Auf konsolidierter Basis kann Morgan Stanley damit 3,71 Prozent der Mercedes-Stimmrechte physisch erwerben oder sich cash-settled auszahlen lassen. Die freiwillige Gruppenmitteilung zeigt: Hier wird nicht kurzfristig gezockt, sondern strategisch positioniert.
Jahreszahlen im Fokus – und ein Blick auf Robotik
Heute Morgen um 7:00 Uhr veröffentlicht Mercedes die vollständigen Geschäftszahlen für 2025. Um 10:45 Uhr folgen Analystencall und Medienkonferenz. Die Erwartungen sind hoch, nachdem der Konzern im schwierigen Marktumfeld zuletzt mit Margendruck zu kämpfen hatte. Anleger dürften besonders auf die Prognose für 2026 achten – und darauf, wie sich die Transformation hin zu Elektromobilität und Software in den Kennzahlen niederschlägt.
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Parallel dazu rückt ein Zukunftsthema in den Vordergrund: Das Humanoid-Robotik-Startup Apptronik hat gestern eine Finanzierungsrunde über 520 Millionen Dollar abgeschlossen – mit Google und Mercedes-Benz als prominenten Investoren. Das Unternehmen aus Austin entwickelt den humanoiden Roboter Apollo, der in Fabriken und Logistikzentren zum Einsatz kommen soll. Mercedes hat bereits eine kommerzielle Vereinbarung mit Apptronik geschlossen. Die Bewertung des Startups liegt nun bei rund 5 Milliarden Dollar – ein deutliches Signal, dass die Autoindustrie auch bei der Automatisierung der Produktion auf humanoide Systeme setzt.
Spannende Woche für den Autobauer
Mit der heutigen Zahlenvorlage, der gestiegenen Beteiligung eines Schwergewichts wie Morgan Stanley und dem strategischen Engagement in Robotik-Technologie steht Mercedes-Benz gleich mehrfach im Rampenlicht. Ob die Zahlen die Erwartungen erfüllen und wie der Markt die langfristigen Weichenstellungen bewertet, dürfte sich in den kommenden Handelstagen zeigen.
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