Mercedes-Benz Aktie: Robotaxi-Offensive gestartet!

Mercedes präsentiert überarbeitete S-Klasse und kündigt strategische Partnerschaft für autonome Fahrdienste an, um sinkende Gewinne zu stabilisieren.

Mercedes-Benz Aktie
Kurz & knapp:
  • Gewinn halbierte sich in ersten neun Monaten
  • Über 2.700 neue Komponenten in S-Klasse
  • Kooperation mit Nvidia und Uber für Robotaxis
  • Druck durch chinesische Luxus-Konkurrenz

Mercedes präsentiert die überarbeitete S-Klasse – und damit mehr als nur ein Facelift. Während der Autobauer in Stuttgart die Modellpflege seines Flaggschiffs vorstellte, kündigte sich eine strategische Partnerschaft an, die das Geschäftsmodell grundlegend erweitern könnte. Kann die neue S-Klasse den eingebrochenen Gewinn stabilisieren?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres halbierte sich der Gewinn auf rund 3,88 Milliarden Euro. Der Umsatz sackte um acht Prozent auf 98,5 Milliarden Euro ab. Beim Aushängeschild S-Klasse wurden 2024 gerade noch 11.430 Einheiten verkauft – ein Bruchteil der Stückzahlen von vor wenigen Jahren, als Mercedes noch das Dreifache absetzte.

Mehr als Gurtheizung und beleuchteter Stern

Die nun vorgestellte Modellpflege umfasst über 2.700 neue oder überarbeitete Komponenten – mehr als die Hälfte aller Bauteile. Das neue Betriebssystem MB.OS soll die technologische Basis modernisieren. Äußerlich fallen der beleuchtete Kühlergrill und optional leuchtende Mercedes-Stern ins Auge. Im Fond ermöglichen integrierte HD-Kameras Videokonferenzen, während Gurtheizungen vorne den Komfort steigern sollen.

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Ab etwas mehr als 121.000 Euro startet das Top-End-Modell. Stefan Reindl vom Institut für Automobilwirtschaft ordnet ein: Es gehe weniger um Stückzahlen als um die Erträge pro Fahrzeug. Frank Schwope von der FHM Köln betont, die S-Klasse gehöre zu den margenstärksten Modellen im Portfolio.

Nvidia und Uber an Bord – was steckt dahinter?

Doch das eigentliche Signal kam parallel zur Präsentation: Mercedes, Nvidia und Uber kündigten eine Kooperation für autonome Fahrdienste an. Nvidia-Chef Jensen Huang formulierte die Vision einer globalen Plattform für selbstfahrende Autos. Die S-Klasse soll als Basis für künftige Robotaxi-Dienste in wichtigen Märkten dienen.

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Die Partnerschaft, die auch Stellantis einbezieht, nahm bereits 2024 Fahrt auf. Mit Nvidia als Technologiepartner und Uber als Plattformbetreiber will Mercedes ein zweites Standbein aufbauen. Kann dieser Schachzug die strukturellen Herausforderungen abfedern, mit denen der DAX-Konzern zu kämpfen hat?

Kampf gegen chinesische Konkurrenz

Besonders im Luxussegment spürt Mercedes den Druck chinesischer Wettbewerber. Die neue S-Klasse soll helfen, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Allerdings – darüber sind sich Experten einig – wird das Modell allein die fundamentalen Probleme nicht lösen können. Es könne den Konzern jedoch in der aktuellen Lage spürbar unterstützen, so Reindl.

Die vollständigen Geschäftszahlen für 2024 will Mercedes Mitte Februar vorlegen. Bis dahin bleibt offen, ob die Kombination aus aufgefrischtem Flaggschiff und neuer Technologie-Offensive ausreicht, um das Ruder herumzureißen.

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