Mercedes-Benz kauft weiter fleißig eigene Aktien zurück — und das trotz eines schwierigen Umfelds. In der Woche vom 30. März bis 3. April 2026 erwarb der Stuttgarter Konzern insgesamt 412.713 eigene Aktien über die Frankfurter Börse. Das Programm läuft seit November 2025 und hat bislang bereits 13,6 Millionen Aktien aufgesogen.
Die Transaktionen erfolgten zu gewichteten Durchschnittskursen zwischen rund 51,55 und 52,74 Euro. Angesichts der aktuellen Marktlage ist das bemerkenswert: Die Autobranche steckt in einem hartnäckigen Tief, das von verschärftem Wettbewerb in China, schleppender Elektrifizierung und verhaltener Nachfrage in Europa geprägt ist.
Sparpläne stoßen an Grenzen
Intern läuft es für Mercedes-Benz nicht ganz nach Plan. Die Sparmaßnahmen des Konzerns kommen offenbar langsamer voran als ursprünglich angepeilt. Gestiegene Kosten drücken bei den deutschen Premiumherstellern gleich mehrfach auf die Marge — und das in einer Phase, in der der Preisdruck aus China ohnehin zunimmt.
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Gleichzeitig wächst der globale Luxusfahrzeugmarkt strukturell weiter. Für den Zeitraum bis 2036 prognostizieren Analysten eine jährliche Wachstumsrate von 7,4 Prozent. Besonders dynamisch entwickeln sich dabei China mit 10,0 Prozent und Indien mit 9,3 Prozent — zwei Märkte, auf denen Mercedes-Benz stark vertreten ist, aber zunehmend unter Druck chinesischer Eigengewächse steht.
Aktienrückkauf als Stabilitätssignal
Das laufende Rückkaufprogramm sendet nach außen ein klares Signal: Das Management sieht den aktuellen Kursbereich als attraktiv an. Ob die Maßnahme ausreicht, um das Vertrauen der Anleger in einem schwierigen Marktumfeld zu festigen, hängt letztlich davon ab, wie schnell die internen Effizienzprogramme greifen und ob die Nachfrage in Europa wieder anzieht.
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