Der Vermögensverwalter BlackRock hat seinen Anteil an Merck KGaA leicht ausgebaut. Am 15. Januar 2026 überschritt die US-Investmentgesellschaft eine wichtige Meldeschwelle – der Gesamtanteil liegt nun bei 7,18 Prozent der Stimmrechte. Zuvor hatte BlackRock 7,11 Prozent gehalten.
Die Meldung nach § 40 WpHG zeigt: BlackRock kontrolliert mittlerweile 7,09 Prozent direkt über Aktien und weitere 0,09 Prozent über Finanzinstrumente. Insgesamt summiert sich dies auf rund 9,28 Millionen Stimmrechte bei Merck. Die Beteiligung verteilt sich über eine komplexe Holdingstruktur mit zahlreichen Tochtergesellschaften von BlackRock Inc.
Bedeutender institutioneller Investor verstärkt Engagement
Besonders bemerkenswert: BlackRock hält die Merck-Aktien sowohl über deutsche als auch über amerikanische Depotlinien. Neben den deutschen Stammaktien (ISIN: DE0006599905) umfasst das Portfolio auch American Depositary Receipts (ADRs) mit der ISIN US5893392093. Diese Struktur ermöglicht es internationalen Investoren, in deutsche Unternehmen zu investieren.
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Die Aufstockung erfolgte als freiwillige Konzernmitteilung, da eine Schwelle auf Ebene einer Tochtergesellschaft ausgelöst wurde. BlackRock nutzt verschiedene Vehikel für seine Beteiligung – von klassischen Fonds über ETFs bis hin zu institutionellen Mandaten.
Parallelentwicklung: Merck setzt auf KI-gestützte Chemie
Zeitgleich zur BlackRock-Meldung verkündete Merck am 20. Januar 2026 eine strategische Kooperation mit ChemLex. Das in Singapur ansässige Innovationsunternehmen entwickelt KI-gesteuerte automatisierte Chemiesynthese-Plattformen. Die beiden Partner unterzeichneten eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Weiterentwicklung von Forschungs- und Entwicklungsprozessen.
Marc Horn, Präsident von Merck China, kommentierte: „Diese strategische Partnerschaft integriert KI und Automation in unsere F&E-Operationen und demonstriert Mercks Engagement für digitale Transformation.“ Die Zusammenarbeit soll sich auf automatisierte Synthese, Reaktionsoptimierung und Hochdurchsatz-Experimente konzentrieren.
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ChemLex betreibt nach eigenen Angaben eine proprietäre Chemiesynthese-Plattform mit 24/7-Betrieb und KI-gesteuertem Closed-Loop-Feedback-Mechanismus. CEO Dr. Sean Lin betonte, die Kooperation biete wertvolle Chancen, die Technologie in breiteren Anwendungsszenarien zu validieren.
Was bedeutet das für Anleger?
Die Kombination aus institutionellem Vertrauen und technologischer Innovation könnte die Bewertung stützen. BlackRock signalisiert mit der Aufstockung Zuversicht in die Perspektiven des Darmstädter Konzerns. Die ChemLex-Partnerschaft zeigt gleichzeitig, dass Merck bei der Digitalisierung von Laborprozessen vorne mitspielt.
Die Fokussierung auf KI-gestützte Prozesse in Life Science und Electronics könnte mittelfristig Effizienzgewinne bringen. Ob sich diese bereits 2026 in den Zahlen niederschlagen, bleibt abzuwarten. Die institutionelle Rückendeckung durch einen der weltgrößten Vermögensverwalter dürfte dem Titel aber nicht schaden.
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