Meta Aktie: Auf dem Weg zur 1.000-Dollar-Marke?

Meta übertrifft Erwartungen mit starkem Umsatzwachstum und kündigt Investitionen von bis zu 135 Milliarden Dollar in KI an. Analysten erhöhen ihre Kursziele deutlich.

Meta Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatzwachstum von 24 Prozent im vierten Quartal
  • KI-Investitionen bis zu 135 Milliarden Dollar für 2026
  • Aktie steigt stark nach Veröffentlichung der Zahlen
  • Reality Labs verzeichnet weiter hohe operative Verluste

Der Social-Media-Riese schockt mit einem spektakulären Quartalsergebnis – und einem noch gewaltigeren KI-Investitionsplan. Am Donnerstag schoss die Aktie im vorbörslichen US-Handel um über acht Prozent nach oben und avancierte zum stärksten Wert im S&P 500. Mit einem aktuellen Kurs von 732 Dollar rückt ein Kursziel in den Fokus, das noch vor Kurzem utopisch schien.

Die Zahlen sprechen für sich: Im vierten Quartal kletterte der Umsatz um 24 Prozent auf 59,9 Milliarden Dollar – deutlich über den Analystenschätzungen. Der Gewinn pro Aktie erreichte 8,88 Dollar. Noch beeindruckender: Die täglich aktive Nutzerbasis über Facebook, Instagram und WhatsApp wuchs auf 3,58 Milliarden Menschen. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Analysten drehen am Rad

JPMorgan erhöhte sein Kursziel von 800 auf 825 Dollar und bestätigte die Übergewichtung. Die Begründung: Der Umsatzausblick für das erste Quartal 2026 liegt im 30-Prozent-Bereich – ein Wachstum, das die geplanten Rekordausgaben mehr als rechtfertigt. Analyst Doug Anmuth hebt hervor, dass Meta klare Leitplanken gesetzt hat: Das Betriebsergebnis soll 2026 weiter steigen, während die Verluste der Reality-Labs-Sparte auf Vorjahresniveau verharren.

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Ein anderes Analysehaus geht noch weiter und sieht Potenzial bis zur psychologisch wichtigen 1.000-Dollar-Schwelle. Doch diese Euphorie hat ihren Preis.

Der 135-Milliarden-Dollar-Gamble

Mark Zuckerberg plant für 2026 Kapitalinvestitionen zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar – ein atemberaubender Sprung nach den bereits üppigen 72 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Der Großteil fließt in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Die Vision: Eine KI, die jeden einzelnen Nutzer versteht und maßgeschneiderte Inhalte liefert.

„Bald wird man beim Öffnen der Meta-Apps auf eine KI treffen, die einen versteht“, verkündete Zuckerberg. Die Software soll persönliche Ziele erkennen und Inhalte präsentieren, die das Leben der Nutzer verbessern. Von personalisierten Produktempfehlungen bis zu interaktiven Spiele-Erlebnissen, die per Sprachbefehl erstellt werden – der Konzernchef malt eine Zukunft, in der Videos nur eine Zwischenstation waren.

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Das Metaverse-Debakel geht weiter

Während die Werbeeinnahmen brummen, bleibt die Reality-Labs-Sparte ein Fass ohne Boden. Der operative Verlust schwoll im vierten Quartal auf über sechs Milliarden Dollar an – ein deutlicher Anstieg von knapp fünf Milliarden Dollar im Vorjahr. Zuckerberg rechtfertigt die Investitionen mit dem Hinweis, dass die Entwicklungen für die KI-Zukunft relevant bleiben. Insbesondere die Computer-Brillen mit Kamera und Mikrofon sollen als „Augen und Ohren“ der Meta-KI dienen.

Kann dieser gigantische Investitionsplan aufgehen? Der Markt ist optimistisch – zumindest vorerst. Der S&P 500 durchbrach die 7.000-Punkte-Marke, getragen auch von der Meta-Rallye. Doch die Rechnung für 2026 ist hoch. Sollte das Umsatzwachstum ins Stocken geraten oder die KI-Ambitionen hinter den Erwartungen zurückbleiben, könnte die Euphorie schnell verfliegen.

Für Anleger bleibt die Frage: Ist der Weg zur vierstelligen Aktie eine realistische Vision – oder ein zu teurer Traum?

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