Meta plant offenbar den umfangreichsten Stellenabbau seiner Unternehmensgeschichte. Berichten zufolge erwägen interne Kreise einen Personalschnitt von 20 Prozent oder mehr — das würde bis zu 16.000 Stellen treffen und die Entlassungswellen der Jahre 2022 und 2023 deutlich übertreffen.
Unternehmenssprecher Andy Stone bezeichnete die Berichte als „spekulative Berichterstattung über theoretische Ansätze“. Gleichzeitig sollen leitende Manager bereits angewiesen worden sein, sich auf die Einschnitte vorzubereiten.
KI-Investitionen fressen die Marge
Der Haupttreiber hinter dem geplanten Personalabbau sind die explodierenden Kosten für KI-Infrastruktur. Meta hat für 2026 Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar angekündigt — bis 2028 sollen insgesamt bis zu 600 Milliarden Dollar in Rechenzentren und KI-Hardware fließen.
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Um diese Summen zu stemmen, verschiebt Meta Ressourcen weg vom Metaverse und älteren Projekten hin zu generativer KI. Dazu gehören Übernahmen wie die geplante 2-Milliarden-Dollar-Akquisition des KI-Startups Manus sowie die Entwicklung eigener KI-Chips der MTIA-Serie, die ab 2027 breiter ausgerollt werden sollen. Die operative Marge sank im vierten Quartal 2025 bereits von 48 auf 41 Prozent — ein direktes Abbild dieser Investitionslast.
KI-Modell hängt hinter der Konkurrenz zurück
Erschwerend kommt hinzu, dass Metas eigene KI-Entwicklung ins Stocken geraten ist. Das nächste Basismodell mit dem internen Namen „Avocado“ wurde von März auf mindestens Mai 2026 verschoben. Interne Benchmarks sollen zeigen, dass es in den Bereichen Logik, Programmierung und Textgenerierung hinter Googles Gemini 3.0 sowie Modellen von OpenAI und Anthropic zurückliegt.
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Als Übergangslösung diskutiert Meta offenbar die temporäre Lizenzierung von Alphabets Gemini-Technologie. Das einzige bislang veröffentlichte Produkt der neuen KI-Sparte ist die Video-App „Vibes“ — ein mageres Ergebnis, gemessen an den Milliarden, die bereits geflossen sind. Allein die Beteiligung an Scale AI kostete Mitte 2025 berichtete 14,3 Milliarden Dollar.
Starke Zahlen, aber wachsender Druck
Die Entlassungspläne kommen trotz solider Quartalsergebnisse: Im vierten Quartal 2025 wuchs der Umsatz um 24 Prozent auf 59,89 Milliarden Dollar, der Gewinn je Aktie übertraf mit 8,88 Dollar die Konsensschätzungen von 8,16 Dollar. Die Aktie notiert aktuell rund 21 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 677,80 Euro — der Markt scheint die strukturellen Belastungen stärker zu gewichten als die jüngsten Ergebnisse.
Parallel dazu verkaufte CFO Susan J. Li im vergangenen Quartal rund 161.000 Aktien im Wert von etwa 103 Millionen Dollar. Die endgültige Entscheidung über den Stellenabbau steht noch aus — sollte sie fallen, würde sie Metas strategischen Schwenk in Richtung KI mit einem hohen personellen Preis besiegeln.
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