Der Facebook-Konzern Meta greift in seiner verlustreichen VR-Sparte Reality Labs zur Axt. Über 1.000 Stellen sollen in einem ersten Schritt wegfallen – rund jeder zehnte Job in dem Bereich. Die Aktie verlor am Dienstag zeitweise 2,14 Prozent auf 628,28 US-Dollar an der NASDAQ.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Allein in den ersten neun Monaten 2024 verbuchte Reality Labs einen operativen Verlust von über 13 Milliarden Dollar. Dem standen magere 1,2 Milliarden Dollar Umsatz gegenüber. Ein Muster, das sich seit Jahren wiederholt.
Zuckerbergs Strategie auf dem Prüfstand
Bislang verteidigte Konzernchef Mark Zuckerberg die Milliardenverbrennerei in Telefonkonferenzen zu den Quartalszahlen hartnäckig. Seine Begründung: Meta könne es sich nicht leisten, potenzielles Zukunftsgeschäft zu verpassen. Doch nun deutet der Kahlschlag auf einen Kurswechsel hin.
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Der Fokus verschiebt sich erkennbar. Während die VR-Brillen Quest weiterhin rote Zahlen schreiben, läuft ein anderes Produkt überraschend gut: Die Smart-Brillengestelle in Zusammenarbeit mit EssilorLuxottica. Die Modelle, ausgestattet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher, sehen aus wie gewöhnliche Brillen – ein entscheidender Unterschied zu den klobigen VR-Headsets.
Produktionskapazität soll verdoppelt werden
Wie gut die Brillen tatsächlich ankommen, zeigt sich in den Planungen: Meta erwägt gemeinsam mit dem europäischen Partner EssilorLuxottica, Eigentümer der Marke Ray Ban, die Produktionskapazitäten zu verdoppeln. Bis Ende 2025 könnte die Jahreskapazität auf 20 Millionen Stück oder mehr steigen.
Das neueste Modell verfügt bereits über ein kleines Display in einem der Gläser, um Informationen einzublenden. Zuckerbergs Vision: Künstliche Intelligenz soll den nötigen Kontext zur Umgebung der Nutzer liefern. Die Software sehe und höre dadurch alles, was auch die Menschen wahrnähmen.
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Instagram-Turbulenzen belasten zusätzlich
Zusätzlichen Gegenwind gab es durch eine Sicherheitsdebatte bei Instagram. Große Nutzerzahlen erhielten unerwartet E-Mails zur Passwort-Zurücksetzung. Meta bestand darauf, die eigenen Systeme seien nicht kompromittiert worden. Ein externer Akteur habe lediglich die Funktion zur Passwortrücksetzung missbraucht.
Die Sicherheitsfirma Malwarebytes widersprach dieser Darstellung und verwies auf angeblich gestohlene Daten von 17,5 Millionen Instagram-Konten, die in einem Hacker-Forum zum Verkauf angeboten würden. Meta blieb bei seiner Version, dass nur die Passwort-Reset-Funktion missbraucht wurde. Die Verwirrung bei Nutzern und die widersprüchlichen Aussagen sorgten für zusätzliche Belastung des Aktienkurses.
Für Anleger bleibt die Frage: Kann der Erfolg bei den Smart-Brillen die anhaltenden Milliardenverluste in der VR-Sparte kompensieren?
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