Meta rüstet im Bereich der künstlichen Intelligenz weiter auf und gründet eine eigene Hardware-Abteilung für KI-Geräte. Während der Konzern damit den direkten Angriff auf Konkurrenten wie Apple und OpenAI plant, sorgt ein externer Hackerangriff für einen plötzlichen Stopp beim Training der eigenen Modelle. Diese gemischte Nachrichtenlage zwingt Analysten nun zu einer Neubewertung der Papiere.
Angriff auf den Wearable-Markt
Meta bündelt seine Ambitionen in den sogenannten Superintelligence Labs (MSL). Unter der Leitung des erfahrenen Ingenieurs Rui Xu, der erst kürzlich durch die Übernahme des Start-ups Dreamer zum Unternehmen stieß, sollen neue KI-native Geräte entwickelt werden. Damit tritt Meta in direkte Konkurrenz zu Apple und OpenAI, die ebenfalls an spezieller KI-Hardware arbeiten. Dass dieser Weg lukrativ sein kann, zeigen die bisherigen Verkaufszahlen der Ray-Ban Smart Glasses mit über sieben Millionen abgesetzten Einheiten.
Hackerangriff stoppt Partnerschaft
Parallel zu den Expansionsplänen muss das Management einen Rückschlag beim KI-Training bewältigen. Meta hat die Zusammenarbeit mit dem zehn Milliarden Dollar schweren Recruiting-Start-up Mercor offiziell ausgesetzt. Ursache ist ein Cyberangriff der Hackergruppe Lapsus$ auf das Open-Source-Tool LiteLLM, der zu einem Datenleck bei Mercor führte. Aktuell untersuchen die Entwickler, inwieweit die eigenen Trainingsmodelle und proprietären Daten von dem Vorfall betroffen sind.
Hohe Kosten dämpfen Kursziele
Die massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur hinterlassen derweil Spuren in den Prognosen der Wall Street. Wegen der anhaltend hohen Kapitalausgaben reduzierten Wells Fargo und Morgan Stanley kürzlich ihre Kursziele auf 765 beziehungsweise 775 US-Dollar. Fundamentell steht der Konzern dennoch auf einem soliden Fundament, wie die jüngsten Quartalszahlen belegen:
- Umsatz: 59,89 Milliarden US-Dollar (+23,8 % im Jahresvergleich)
- Gewinn pro Aktie: 8,88 US-Dollar (über den Analystenerwartungen)
- Quartalsdividende: 0,525 US-Dollar je Anteilsschein
An der Börse spiegeln sich die hohen Ausgaben und die jüngste Unsicherheit in einer spürbaren Korrektur wider. Nach einem Kursrückgang von gut 13 Prozent in den vergangenen 30 Tagen schloss das Papier am Freitag bei 498,30 Euro. Große Vermögensverwalter lassen sich von diesen Schwankungen allerdings nicht beirren: Mit einer institutionellen Beteiligung von knapp 80 Prozent bleibt die Aktionärsstruktur vor dem Start ins zweite Quartal 2026 äußerst stabil.
Meta-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Meta-Analyse vom 5. April liefert die Antwort:
Die neusten Meta-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Meta-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Meta: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


