Mark Zuckerberg dreht massiv am Investitionsrad. Für 2026 plant der Facebook-Konzern Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar – ein gewaltiger Sprung nach den bereits üppigen 72 Milliarden Dollar im Vorjahr. Das Ziel: OpenAI, Google und Elon Musks xAI bei Künstlicher Intelligenz überholen. Kann sich Meta diesen Kraftakt leisten?
Die Zahlen des vierten Quartals 2025 liefern eine klare Antwort. Der Umsatz schoss um 24 Prozent auf 59,9 Milliarden Dollar nach oben und übertraf damit die Analystenschätzungen deutlich. Der Quartalsgewinn kletterte um neun Prozent auf 22,77 Milliarden Dollar. Das Werbegeschäft auf Facebook und Instagram brummt weiterhin – und finanziert Zuckerbergs ambitionierte KI-Pläne.
Analysten heben die Daumen
Stifel bekräftigte nach den Zahlen sein Kaufvotum mit einem Kursziel von 785 Dollar. Truist Securities setzt sogar auf 875 Dollar. Besonders beeindruckend: Die Anzeigeneinblendungen legten um 18 Prozent zu, während Analysten nur mit 12 Prozent gerechnet hatten. Der durchschnittliche Preis pro Werbeanzeige stieg um sechs Prozent.
Für das laufende erste Quartal 2026 stellt Meta Erlöse zwischen 53,5 und 56,5 Milliarden Dollar in Aussicht – deutlich über der Konsenserwartung von 51,4 Milliarden Dollar. Das würde einem Wachstum von rund 30 Prozent entsprechen.
Reality Labs bleibt Sorgenkind
Die Sparte Reality Labs, in der Virtual-Reality-Headsets und Computerbrillen entwickelt werden, bleibt dagegen ein Fass ohne Boden. Der operative Verlust schwoll im vierten Quartal auf über sechs Milliarden Dollar an – nach knapp fünf Milliarden Dollar im Vorjahr. Zuckerbergs Metaverse-Vision kostet weiterhin Unsummen, ohne nennenswerte Einnahmen zu generieren.
Immerhin verzeichnet der Konzern ein beeindruckendes Nutzerwachstum. Täglich greifen 3,58 Milliarden Menschen auf mindestens eine Meta-App zu – sieben Prozent mehr als vor einem Jahr. Sowohl Facebook als auch WhatsApp zählen jeweils über zwei Milliarden tägliche Nutzer, Instagram liegt knapp darunter.
KI soll Apps revolutionieren
Zuckerberg skizzierte seine Vision einer KI-gesteuerten Zukunft: Nutzer sollen beim Öffnen der Apps auf eine Software treffen, die sie persönlich versteht und Inhalte auf individuelle Ziele zuschneidet. Per Sprachbefehl könnten Nutzer künftig eigene Spiele gestalten und teilen. Videos seien nicht das endgültige Format, betonte der Meta-Chef.
Die Aktie reagierte volatil auf die Zahlen. Nach einem anfänglichen Rücksetzer im nachbörslichen Handel drehte der Kurs kräftig ins Plus und legte über zehn Prozent zu. Anleger honorierten offenbar den starken Umsatzausblick, der die höheren Investitionskosten rechtfertigt.
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