Meta Aktie: Massiver Kahlschlag droht!

Meta verkleinert seine Reality-Labs-Sparte um 10 Prozent und baut gleichzeitig massiv KI-Rechenkapazitäten auf, unterstützt durch langfristige Energieverträge mit Kernkraftfirmen.

Meta Aktie
Kurz & knapp:
  • Massiver Personalabbau in der VR/AR-Sparte Reality Labs
  • Neue KI-Initiative Meta Compute benötigt gigantische Rechenleistung
  • Langfristige Energiepartnerschaften mit Kernkraftunternehmen
  • Analysten bestätigen optimistische Kursziele für die Aktie

Der Tech-Gigant aus Menlo Park steht vor einem radikalen Umbau. Während die Aktie weiter an Fahrt aufnimmt, kündigt sich intern ein Beben an, das die gesamte Konzernstruktur erschüttern könnte. Doch was steckt wirklich dahinter?

Am 12. Januar 2026 trennte sich Chief Operating Officer Javier Olivan von 517 Aktien der Klasse A zum Preis von 653 Dollar – ein Verkauf im Wert von rund 337.000 Dollar. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines bereits am 17. August 2024 aufgesetzten Handelsplans nach Rule 10b5-1. Nach dem Verkauf hält Olivan noch 11.166 Aktien direkt sowie weitere Beteiligungen über verschiedene Trusts und LLCs.

Personalabbau in der Reality Labs-Sparte

Die eigentliche Brisanz liegt jedoch woanders: Meta plant, rund zehn Prozent seiner Belegschaft in der Reality Labs-Division zu entlassen. Die Sparte, die für Virtual und Augmented Reality zuständig ist, wird damit massiv verkleinert. Der Grund? Eine strategische Neuausrichtung hin zu künstlicher Intelligenz.

CEO Mark Zuckerberg kündigte zeitgleich eine neue Initiative namens Meta Compute an. Das Projekt zielt darauf ab, in den kommenden Jahren eine gigantische Computing-Infrastruktur aufzubauen. In diesem Jahrzehnt sollen Kapazitäten im Bereich von mehreren Dutzend Gigawatt entstehen – langfristig könnten es sogar Hunderte Gigawatt werden.

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Energiepartnerschaften für die KI-Zukunft

Wie ernst es Meta mit dem KI-Vorstoß meint, zeigen langfristige Partnerschaften mit den Nuklearenergie-Firmen Vistra, TerraPower und Oklo. Diese Verträge sollen bis 2035 bis zu 6,6 Gigawatt Energiekapazität bereitstellen. BofA Securities bestätigte daraufhin sein Buy-Rating mit einem Kursziel von 810 Dollar.

Auch TD Cowen zeigte sich optimistisch und hob das Kursziel auf 820 Dollar an. Die Analysten erwarten ein wachsendes Werbegeschäft, getrieben durch Facebook und Instagram. Die digitale Werbe-Dominanz des Konzerns scheint ungebrochen.

Politische Turbulenzen in Louisiana

Derweil geriet Meta unfreiwillig in die Schlagzeilen, als am 14. Januar 2026 zwei Lkw-Fahrer auf dem Weg zur Baustelle des neuen Rechenzentrums in Richland Parish, Louisiana, von US-Einwanderungsbehörden verhaftet wurden. Die beiden Männer aus Guatemala und Honduras wurden aufgrund ihres Aufenthaltsstatus festgenommen. Das Sheriff-Büro betonte ausdrücklich, dass ICE-Beamte das Meta-Gelände selbst nie betreten hätten.

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Das Rechenzentrum in Louisiana soll Metas größtes werden. Die Verhaftungen fallen in eine Zeit verschärfter Einwanderungskontrollen unter der Trump-Regierung, die landesweit für Kritik sorgen.

In einem neuen Personalschritt holte Zuckerberg zudem Dina Powell McCormick als Präsidentin und stellvertretende Vorsitzende an Bord. Sie hatte zuvor ihren Sitz im Verwaltungsrat aufgegeben.

Die Meta-Aktie notiert aktuell im Bereich von 653 Dollar – und die Weichen für die nächste Ära sind gestellt. KI statt VR lautet die neue Devise.

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