Mark Zuckerberg greift offenbar erneut zum eisernen Besen. Um die rasant steigenden Kosten für Künstliche Intelligenz abzufedern, bereitet Meta Berichten vom Freitag zufolge die Entlassung von bis zu 20 Prozent der weltweiten Belegschaft vor. Während das Kerngeschäft floriert, zwingen gigantische Investitionen in neue Rechenzentren den Konzern zu massiven Einsparungen beim Personal.
Die Hintergründe der Kündigungswelle
Die kolportierten Kündigungen knüpfen an die Effizienzprogramme der Jahre 2022 und 2023 an, bei denen bereits 21.000 Stellen gestrichen wurden. Nun sollen weitere 15.000 bis 16.000 der zuletzt rund 79.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Das Management plant, wegfallende Positionen teilweise durch interne KI-Agenten und stärkere Automatisierung zu kompensieren.
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Analysten von JPMorgan kalkulieren, dass dieser Schritt Einsparungen von fünf bis sechs Milliarden US-Dollar einbringen könnte. Ein Meta-Sprecher bezeichnete die Berichte bislang als spekulativ, die Märkte nehmen die Gerüchte jedoch ernst. An der Börse reagieren Investoren auf die Gemengelage bisher abwartend. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 523,70 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein moderates Minus von 5,67 Prozent.
Gigantische Ausgaben für die Infrastruktur
Die Notwendigkeit für einen strengeren Sparkurs ergibt sich direkt aus den explodierenden Kosten auf der Hardware-Seite. Meta baut seine Kapazitäten im Bereich der Künstlichen Intelligenz derzeit in einem beispiellosen Tempo aus:
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- Kapitalausgaben 2026: Das Management plant mit 115 bis 135 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 69,7 Milliarden).
- Nebius Group: Ein Fünfjahresvertrag über bis zu 27 Milliarden US-Dollar sichert Rechenzentren und Nvidia-Chips.
- Scale AI: Eine zusätzliche Partnerschaft bindet weitere 14,3 Milliarden US-Dollar.
Parallel zu dieser KI-Offensive justiert das Management die Strategie im Metaverse neu. Die zuständige Sparte Reality Labs verbuchte 2025 einen operativen Verlust von 19,2 Milliarden US-Dollar. Als Reaktion verlagert sich der Entwicklungsfokus nun stärker auf mobile Anwendungen, auch wenn die Virtual-Reality-Unterstützung für bestehende Spiele vorerst erhalten bleibt. Erste Erfolge dieser Neuausrichtung zeigen sich bei KI-integrierten Brillen, deren Verkaufszahlen sich bis zum ersten Quartal 2025 verdreifacht haben.
Die Analystenschätzungen für das anstehende erste Quartal 2026 unterstreichen die finanzielle Schlagkraft des Konzerns während dieses Umbaus. Mit einem prognostizierten Umsatz von 55,34 Milliarden US-Dollar und einem hochprofitablen Werbegeschäft im Rücken verfügt das Management über ausreichend Spielraum, um die aggressive Expansion der KI-Infrastruktur konsequent durchzuziehen.
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