Der Technologiekonzern hat in den vergangenen Monaten an der Börse deutlich Federn gelassen. Juristische Rückschläge und hohe Investitionskosten drückten zuletzt spürbar auf die Stimmung der Anleger. Die Investmentbank Morgan Stanley sieht in dieser Schwächephase nun eine klare Einstiegschance und kürt den Social-Media-Riesen offiziell zum „Top Pick“. Ein Blick auf die geplante Kostenstruktur und die aktuelle Bewertung zeigt die Gründe für diesen Optimismus.
Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Minus von 15,65 Prozent und ging am Montag bei 468,30 Euro aus dem Handel. Für Analyst Brian Nowak ist dieser Abschlag ungerechtfertigt. Er bestätigte gestern seine „Overweight“-Einstufung und sieht weiterhin ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Die Aktie wird derzeit mit dem 15-Fachen der für 2027 geschätzten Gewinne gehandelt. Das liegt eine Standardabweichung unter dem historischen Zehn-Jahres-Durchschnitt und stellt laut den Experten einen deutlichen Bewertungsabschlag gegenüber anderen Tech-Giganten dar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Meta?
Harter Sparkurs und KI-Fokus
Ein zentraler Baustein der positiven Einschätzung ist ein möglicher aggressiver Sparkurs. Berichten zufolge könnte ein Stellenabbau von 20 Prozent jährliche Einsparungen zwischen drei und zehn Milliarden US-Dollar bringen. Diese Maßnahme würde den Gewinn je Aktie im Jahr 2027 spürbar erhöhen.
Parallel dazu treibt das Unternehmen seine technologische Infrastruktur voran. Mit dem neuen KI-Assistenten „MetaClaw“ will der Konzern das Werbe- und Shopping-Erlebnis gezielt ausbauen. Um die dafür nötige Rechenleistung zu stemmen, fließen Milliarden in neue Datenzentren, darunter ein 10-Milliarden-Dollar-Projekt im texanischen El Paso sowie ein neues Abkommen mit dem Energieversorger Entergy Louisiana.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Meta?
Werbewachstum trotz Gegenwind
Trotz der allgemeinen Marktsorgen um die hohen Kapitalausgaben prognostiziert Morgan Stanley ein starkes Werbewachstum von 28 Prozent für das laufende Jahr. Diese Zahlen übertreffen die Erwartungen deutlich und werden vor allem durch eine höhere Nutzeraktivität bei Videoinhalten getrieben. Gleichzeitig preisen Investoren derzeit diverse juristische Risiken ein. Dazu gehören eine kürzlich verhängte Strafe von 375 Millionen US-Dollar wegen Problemen bei der Kindersicherheit sowie laufende Untersuchungen australischer Behörden.
Um sich langfristig unabhängiger vom klassischen Werbegeschäft zu machen, testet das Management aktuell ein kostenpflichtiges „Instagram Plus“-Abonnement. Zudem schüttete der Konzern erst vergangene Woche, am 26. März, seine reguläre Quartalsdividende von 0,525 US-Dollar je Aktie aus. Diese Diversifizierung der Einnahmequellen bietet neben den geplanten Kostensenkungen ein handfestes Fundament für die von Morgan Stanley erwartete operative Stärke in der aktuellen Übergangsphase.
Meta-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Meta-Analyse vom 31. März liefert die Antwort:
Die neusten Meta-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Meta-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Meta: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


