Wells Fargo hat am Freitag das Kursziel für Meta von 795 auf 754 US-Dollar gesenkt. Die Aktie notiert derzeit bei 658,12 US-Dollar – ein deutlicher Abstand zum neuen Analystenziel. Der Grund für die Anpassung: eine Neubewertung der Kapazitätsverträge, die zu erheblich höheren Schätzungen für Betriebs- und Investitionsausgaben in den Jahren 2026 bis 2028 führte.
Analyst Ken Gawrelski sieht ein „herausforderndes zeitliches Missverhältnis“ zwischen Metas massiven KI-Investitionen in Rechenkapazitäten und der Fähigkeit des Konzerns, neue Anwendungsfälle und Produkte zu identifizieren. Trotz der Kürzung hält Wells Fargo an der Übergewichtung fest – ein Zeichen, dass die langfristigen Aussichten intakt bleiben.
Gigantische Ausgabensteigerungen programmiert
Die Zahlen haben es in sich: Meta hat angekündigt, dass das Wachstum der Kapitalausgaben im Jahr 2026 deutlich über den erwarteten 32 Milliarden US-Dollar für 2025 liegen wird. Der Marktkonsens rechnet mit einem Anstieg um etwa 39,4 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu sollen die Gesamtausgaben 2026 prozentual deutlich stärker wachsen als 2025 – Analysten erwarten 28 Prozent nach 23 Prozent im laufenden Jahr.
Diese massiven Investitionen fließen primär in die KI-Infrastruktur. HSBC, das sein Kaufrating mit einem Kursziel von 905 US-Dollar bestätigte, hebt hervor, dass Meta von seinem frühen Engagement in KI-Modellen profitiert. Die Technologie unterstützt bereits effektiv das Werbegeschäft durch höhere Nutzung und mehr Anzeigenfläche. Die Bruttogewinnmarge liegt beeindruckende 82,01 Prozent, das Umsatzwachstum der letzten zwölf Monate erreichte 21,27 Prozent.
Regulatorische Turbulenzen in Großbritannien
Doch nicht alles läuft rund: Die britische Regulierungsbehörde Ofcom hat am 23. Januar eine Untersuchung gegen Meta eingeleitet. Der Vorwurf: Das Unternehmen könnte im Rahmen einer Marktprüfung unvollständige oder ungenaue Informationen zu WhatsApp geliefert haben. Die Prüfung bezog sich auf den Großhandelsmarkt für geschäftliche Massen-SMS, die häufig für Terminerinnerungen oder Paketbenachrichtigungen genutzt werden.
Die verfügbaren Beweise deuten laut Ofcom darauf hin, dass die von Meta übermittelten Antworten möglicherweise nicht vollständig und korrekt waren. Ein regulatorisches Risiko, das Anleger im Blick behalten sollten – gerade in einem Umfeld, in dem Tech-Giganten ohnehin verstärkt unter die Lupe genommen werden.
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