Die Produktion für das laufende Jahr ist komplett ausverkauft. Micron Technology profitiert massiv vom Ausbau der weltweiten KI-Infrastruktur. Die Aktien des Speicherchip-Herstellers eilen von Rekord zu Rekord. Laut Goldman Sachs treibt das Unternehmen inzwischen maßgeblich den gesamten Markt an.
An der Börse spiegelt sich diese Dominanz eindrucksvoll wider. Die Aktie markierte am Donnerstag ein neues 52-Wochen-Hoch bei 415,95 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein sattes Plus von über 546 Prozent.
Die Analysten von Goldman Sachs ordnen die Dimensionen ein. Micron verantwortet demnach rund 51 Prozent der nach oben korrigierten Gewinnerwartungen im S&P 500.
Ausverkauft bis Jahresende
Der Grund für diesen Schub liegt in der explodierenden Nachfrage. Micron liefert aktuell große Mengen seiner neuen HBM4-Speicherchips aus. Diese sind speziell für Nvidias neue Vera-Rubin-Plattform konzipiert. Das Management meldet feste Verträge für die gesamte Produktionskapazität des Jahres 2026.
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Der Konzern kann derzeit maximal zwei Drittel der Kundennachfrage bedienen. Die Folge: enorme Preismacht. Für das dritte Geschäftsquartal rechnet Micron mit einer Bruttomarge von rund 81 Prozent.
Milliarden für neue Fabriken
Um den Engpass zu lösen, nimmt das Management viel Geld in die Hand. Micron erhöht die Investitionen für das laufende Geschäftsjahr auf über 25 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Aufschlag von 25 Prozent gegenüber der bisherigen Planung. Das Geld fließt primär in neue Reinräume.
Parallel dazu treibt der Konzern den Ausbau seiner Standorte in Taiwan und Idaho voran. Die Kassen dafür sind prall gefüllt. Im zweiten Quartal sprang der Umsatz um 196 Prozent auf knapp 24 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich.
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Aktionäre profitieren direkt von dieser Entwicklung. Der Verwaltungsrat hat die Quartalsdividende um 30 Prozent angehoben. Die Ausschüttung erfolgte bereits Mitte April. Obendrein kaufte Micron im ersten Halbjahr eigene Aktien für 650 Millionen US-Dollar zurück.
Politischer Rückenwind
Auch geopolitisch positioniert sich der Chipbauer klar. Micron unterstützt den parteiübergreifenden MATCH Act. Das US-Gesetz soll den Export von modernen Chip-Anlagen nach China strenger regulieren. Marktbeobachter werten dies als strategischen Schritt. Das Unternehmen schützt so seinen technologischen Vorsprung im Speichermarkt.
Die Aktie wird aktuell mit dem 23-Fachen der erwarteten Jahresgewinne bewertet. Ein stolzer Preis. Die ausverkauften Kernprodukte garantieren Micron jedoch sichere Umsätze bis Ende 2026. Die Branche wandelt sich vom zyklischen Rohstoffmarkt zum strategischen Lieferanten für kritische KI-Infrastruktur.
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