Micron Technology Aktie: Auf Rekordkurs

Micron Aktie

Die gesamte Jahresproduktion des wichtigsten Produkts ist ausverkauft, vier Großbanken erhöhen gleichzeitig ihre Kursziele, und in vier Tagen folgen die Quartalszahlen. Micron Technology befindet sich gerade in einer bemerkenswerten Ausgangslage — und der Kurs spiegelt das wider.

Am Freitag legte die Aktie rund 5 % zu und markierte damit ein neues 52-Wochen-Hoch von 371,80 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf über 38 %.

Analysten erhöhen die Messlatte

Auslöser des Kursanstiegs waren koordinierte Kurszielerhöhungen mehrerer Wall-Street-Häuser im Vorfeld der Quartalszahlen am 18. März:

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  • Citigroup: Kursziel von 385 auf 430 US-Dollar angehoben, Rating „Buy“ bestätigt
  • Wells Fargo: Kursziel von 410 auf 470 US-Dollar erhöht, Rating „Overweight“
  • Wedbush: Kursziel von 320 auf 500 US-Dollar angehoben
  • Susquehanna: Kursziel von 345 auf 525 US-Dollar erhöht, Rating „Positive“

Von 49 bei FactSet erfassten Analysten stufen 44 die Aktie mit „Buy“ oder „Outperform“ ein. Nur ein einziges Institut empfiehlt den Verkauf.

HBM: Ausverkauft bis Ende 2026

Der Kern der Euphorie liegt im Geschäft mit High Bandwidth Memory (HBM) — dem Speicherchip-Typ, der in KI-Beschleunigern wie denen von Nvidia zum Einsatz kommt. Microns gesamte HBM-Produktion für 2026 ist bereits über Langfristverträge vergeben. Laut dem Marktforschungsunternehmen TrendForce soll die HBM-Nachfrage allein in diesem Jahr um 70 % steigen. Das Management erwartet, dass der HBM-Markt bis 2028 auf 100 Milliarden US-Dollar anwächst — bei einer jährlichen Wachstumsrate von 40 %.

Zusätzlich gab Micron bekannt, erste Kundenmuster seines 256-GB-SOCAMM2-Speichermoduls verschickt zu haben. Das Modul wurde gemeinsam mit Nvidia für KI-Server der nächsten Generation entwickelt.

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Rekorderwartungen für den 18. März

Microns erstes Fiskalquartal 2026 lieferte bereits starke Zahlen: Umsatz von 13,64 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 57 % gegenüber dem Vorjahr. Die Bruttomarge stieg von 38 auf 56 %, der freie Cashflow erreichte mit 3,91 Milliarden US-Dollar einen Unternehmensrekord.

Für das zweite Quartal rechnet der Analystenkonsens mit einem Umsatz von 19,12 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 8,56 US-Dollar. Das Management selbst hat Rekordwerte bei Umsatz, Marge, Gewinn und freiem Cashflow in Aussicht gestellt.

Nicht ganz risikofrei ist die Situation dennoch. Koreanische Medien berichteten, Microns HBM4-Chips seien aus der Lieferantenliste für Nvidias kommende „Vera Rubin“-Beschleuniger gestrichen worden. Micron hat das bislang nicht kommentiert — ein Punkt, den Investoren beim Earnings Call am 18. März genau verfolgen werden.

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