Der Technologieriese baut seine KI-Infrastruktur in einem beispiellosen Tempo aus. Während die Investitionen in astronomische Höhen schnellen, zeigen sich an anderen Stellen erste Risse im System. Von pausierten Klimazielen bis hin zu massiven Sicherheitsbedenken bei Regierungsaufträgen – der Preis für die künstliche Intelligenz wird zunehmend sichtbar.
Eigene Modelle statt teurer Partner
Um die Abhängigkeit von externen Anbietern zu verringern, hat der Konzern Anfang April eine Reihe eigener KI-Modelle vorgestellt. Die neue intern entwickelte Serie soll Unternehmenskunden eine kostengünstigere und besser integrierte Alternative bieten. Erste Leistungstests überzeugen: Das hauseigene Transkriptionsmodell arbeitet zweieinhalbmal schneller als bisherige Azure-Lösungen.
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Dieser technologische Vorstoß hat allerdings seinen Preis. Für das Geschäftsjahr 2026 plant das Management gewaltige Kapitalausgaben von 146 Milliarden US-Dollar für die KI-Infrastruktur. Das entspricht einem Sprung von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese massive Kostenexplosion drückt auf die Stimmung der Anleger, was sich in einem Kursverlust von fast 22 Prozent seit Jahresbeginn auf aktuell 315,90 Euro widerspiegelt.
Schattenseiten des Wachstums
Parallel zum technologischen Ausbau rücken interne Baustellen in den Fokus. Ein aktueller Bericht offenbart erhebliche Bedenken von US-Regierungsprüfern bezüglich der Cloud-Sicherheit. Demnach fehlten Ende 2024 detaillierte Sicherheitsdokumentationen für das spezielle Regierungs-Cloud-Angebot, was zu einem Vertrauensverlust der Evaluatoren führte. Dass das System dennoch die behördliche Zulassung erhielt, werten Beobachter als höchst ungewöhnlich.
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Gleichzeitig fordert der immense Energiehunger der Rechenzentren seinen Tribut bei der Nachhaltigkeitsstrategie. Obwohl Microsoft bis 2030 CO2-negativ wirtschaften will, wuchs der CO2-Fußabdruck im Jahr 2024 um über 23 Prozent. Als Reaktion kommuniziert das Unternehmen derzeit mit Partnern über eine Pause beim Kauf neuer CO2-Zertifikate. Bestehende langfristige Verträge, wie ein kürzlich geschlossenes Großprojekt in Kanada, bleiben von diesem Schritt unberührt.
Die Hürde der Monetarisierung
Die zentrale Aufgabe für Microsoft liegt nun in der direkten Umsatzgenerierung durch die neuen Technologien. Bislang haben erst rund 3,3 Prozent der 450 Millionen kommerziellen Office-Nutzer auf kostenpflichtige Copilot-Abonnements umgestellt. Am 29. April wird das Unternehmen seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal vorlegen. Dieser Termin liefert konkrete Daten darüber, ob die massiven Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur bereits ein proportionales Umsatzwachstum in den Cloud- und KI-Sparten antreiben.
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