Auf den Baustellen Nordamerikas treibt Microsoft die KI-Adaption voran, während an der Wall Street die Nervosität vor den Quartalszahlen steigt. Der Softwarekonzern öffnet seine Schulungsprogramme für Millionen von Handwerkern. Parallel dazu justieren Analysten ihre Erwartungen für das Cloud-Geschäft neu.
KI-Schulungen für das Handwerk
Eine erweiterte Partnerschaft mit dem Gewerkschaftsdachverband NABTU soll Fachkräften den Zugang zu Künstlicher Intelligenz erleichtern. Über die Plattform LinkedIn Learning bietet Microsoft ab sofort kostenlose Kurse an. Diese richten sich gezielt an Ausbilder, Lehrlinge und erfahrene Handwerker in den USA und Kanada. Der Konzern will damit sicherstellen, dass die Belegschaft beim Bau neuer Infrastruktur direkt von der Technologie profitiert.
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Analysten blicken auf das Cloud-Wachstum
Im Vorfeld der anstehenden Bilanzpräsentation positionieren sich derweil die Analysten. Die Citigroup bekräftigt ihre Kaufempfehlung, senkt das Kursziel aber von 635 auf 600 US-Dollar. Die Experten verweisen auf kurzfristige Herausforderungen beim Wachstum der Office-Sparte. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnen sie allerdings mit einer deutlichen Beschleunigung. Indes revidierte die Bank ihre Prognosen für die Investitionsausgaben nach oben, um der starken Nachfrage Rechnung zu tragen.
An der Börse spiegelt sich aktuell eine gewisse Skepsis wider. Die Microsoft-Aktie notiert bei 367,45 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Minus von knapp neun Prozent. Damit hinkt das Papier anderen Tech-Giganten wie Nvidia oder Amazon hinterher. Auf Sicht von zwölf Monaten steht dennoch ein solider Zuwachs von gut 14 Prozent auf der Kurstafel.
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Fokus auf Azure und OpenAI
Das zentrale Zugpferd bleibt die Cloud-Plattform Azure. In den ersten beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres wuchs dieser Bereich um jeweils mindestens 39 Prozent. Allerdings bremsen Kapazitätsengpässe beim Bau neuer Rechenzentren das Tempo. Ein genauer Blick auf die Auftragsbücher offenbart ein weiteres Spannungsfeld.
Am 29. April legt Microsoft die Zahlen für das dritte Quartal vor. Investoren werden dabei die Zusammensetzung des Auftragsbestands genau sezieren. Ende Dezember belief sich dieser auf 625 Milliarden US-Dollar, wovon allein 45 Prozent auf OpenAI entfielen. Hält diese hohe Konzentration an, dürfte das die Debatte um die Abhängigkeit vom ChatGPT-Entwickler weiter anheizen.
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