Microvision schließt die Integration seiner jüngsten Zukäufe ab und richtet den Fokus auf Effizienz. Während der Konzern die Produktion in Orlando bündelt, zeigen die ersten Quartalszahlen für 2026 eine deutliche operative Verbesserung. Besonders bei der Profitabilität der verkauften Produkte macht das Unternehmen einen Sprung nach vorn.
Der Umsatz stieg im ersten Jahresviertel um 50 Prozent auf 0,9 Millionen US-Dollar. Ein Großteil dieser Erlöse stammte aus dem Abverkauf von Lagerbeständen integrierter Unternehmensteile. Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich auf 39 Prozent—im Vorjahr lag dieser Wert noch im einstelligen Bereich.
Trotz gestiegener operativer Kosten von 23,9 Millionen US-Dollar verringerte sich der Nettoverlust. Dieser lag bei 25,3 Millionen US-Dollar, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresminus von 28,8 Millionen US-Dollar darstellt.
An der Börse bleibt die Stimmung gedrückt. Die Aktie notiert nach einem leichten Tagesminus aktuell bei 0,52 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 32 Prozent an Wert verloren.
Die Liquidität beziffert Microvision auf 46,1 Millionen US-Dollar. Hinzu kommt eine Finanzierungslinie über 42 Millionen US-Dollar. Positiv wertet der Markt die Prognosekorrektur beim Mittelabfluss.
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Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr nun einen Cash-Burn von etwa 60 Millionen US-Dollar. Zuvor lag die Schätzung noch bei bis zu 70 Millionen US-Dollar. Das jährliche Umsatzziel bleibt unverändert bei maximal 15 Millionen US-Dollar.
Microvision erschließt neue Geschäftsfelder jenseits der klassischen Automobil-Anwendungen. Eine Kooperation mit Avular soll leichte Lidar-Sensoren für Drohnen marktreif machen. Indes bereitet das Management den Marktstart des MOVIA S Sensors für die zweite Jahreshälfte vor.
Das Unternehmen zielt verstärkt auf Aufträge im Verteidigungs- und Sicherheitssektor ab. Die Pipeline umfasst derzeit über 100 potenzielle Kunden aus verschiedenen Industrien.
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