Die Führungsriege von Mineralys Therapeutics hat in der zweiten Januarwoche 2026 massiv Aktien verkauft. CEO Jon Congleton trennte sich am 12. Januar von 16.236 Aktien für insgesamt 529.639 US-Dollar. Die Papiere gingen zu durchschnittlichen Preisen zwischen 32,21 und 33,15 Dollar über den Tisch.
Nur wenige Stunden später folgte CFO Adam Scott Levy mit einem Verkauf von 10.758 Aktien im Wert von rund 345.723 US-Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag hier bei 32,14 Dollar. Auch Chief Medical Officer David Malcom Rodman beteiligte sich an der Verkaufswelle und veräußerte zwischen dem 9. und 12. Januar insgesamt 8.518 Aktien für circa 277.339 US-Dollar.
Timing wirft Fragen auf
Alle drei Transaktionen erfolgten im Rahmen vorher festgelegter Handelspläne nach Regel 10b5-1 – Congleton hatte seinen Plan bereits im Januar 2025 aufgesetzt, Levy schon im November 2023. Dennoch: Die zeitliche Ballung der Verkäufe fällt auf. Der Aktienkurs rutschte in der Woche der Transaktionen um 6,82 Prozent ab und notiert aktuell bei 32,94 Dollar.
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Interessant ist dabei der Kontext: Rodman übte am selben Tag Optionen aus und erwarb 8.518 Aktien zu Ausübungspreisen von nur 1,08 und 16,00 Dollar – um sie dann sofort deutlich teurer zu verkaufen. Nach den Transaktionen hält der CMO noch 61.804 Aktien direkt.
Starkes Jahr trotz Verkaufsdruck
Die Insider-Verkäufe kontrastieren mit der beeindruckenden Kursentwicklung: Über zwölf Monate hat die Aktie um 261 Prozent zugelegt. Die Marktkapitalisierung beträgt mittlerweile 2,61 Milliarden US-Dollar – bemerkenswert für ein Unternehmen, das noch keinen Gewinn erzielt.
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Die Analysten bleiben optimistisch: Ihre Kursziele rangieren zwischen 42 und 56 Dollar. Stifel hat das Ziel zuletzt auf 52 Dollar angehoben und hält an seiner Kaufempfehlung fest. Grund ist die Studienlage zu Lorundrostat, dem Hauptwirkstoff gegen therapieresistenten Bluthochdruck. Das Fachmagazin JAMA würdigte die Studie als eine der einflussreichsten des Jahres 2025.
Im dritten Quartal 2025 übertraf Mineralys die Erwartungen: Der Verlust je Aktie betrug nur 0,52 Dollar statt der befürchteten 0,96 Dollar. Die Vorbereitungen für den Zulassungsantrag (New Drug Application) laufen.
Nach den jüngsten Verkäufen hält CEO Congleton noch 639.151 Aktien direkt, CFO Levy 8.638 Aktien. Die Frage bleibt: Sichern die Führungskräfte nur Gewinne nach einem Kursanstieg von über 260 Prozent – oder wissen sie mehr?
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