Kaum hatte die Aktie von Mirum Pharmaceuticals ihr 52-Wochen-Hoch bei 105,64 Dollar erreicht, verkauften gleich mehrere Führungskräfte Anteile. Am 2. Februar 2026 trennten sich CEO Christopher Peetz, Präsident Peter Radovich und Finanzchefin Jolanda Howe von insgesamt rund 1,3 Millionen Dollar an Aktien – alle zum Preis von 103,30 Dollar je Anteil.
Die Verkäufe erfolgten offiziell zur Deckung von Steuerverpflichtungen im Zusammenhang mit fällig gewordenen Aktienoptionen. Peetz veräußerte dabei mit 941.000 Dollar den größten Anteil, während Radovich für 272.000 Dollar und Howe für knapp 100.000 Dollar Papiere abgaben. Trotz der Transaktionen hält der CEO weiterhin 160.294 Aktien direkt sowie 187.500 Anteile über einen Familientrust.
Beeindruckende Zahlen, hohe Bewertung
Der Zeitpunkt der Verkäufe überrascht kaum: Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten um satte 110 Prozent zugelegt und brachte das Unternehmen auf eine Marktbewertung von 6,3 Milliarden Dollar. Diese Kursexplosion basiert vor allem auf den vorläufigen Umsatzzahlen für 2025, die mit rund 520 Millionen Dollar sogar die obere Grenze der eigenen Prognose übertrafen.
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Für 2026 peilt das Biotechnologie-Unternehmen Produkterlöse zwischen 630 und 650 Millionen Dollar an – ein Wachstum von bis zu 25 Prozent. Analysten zeigen sich entsprechend optimistisch: H.C. Wainwright hat das Kursziel auf 130 Dollar angehoben, Citizens sieht sogar 140 Dollar als realistisch an. Der Konsens liegt bei einer starken Kaufempfehlung von 1,2 auf einer Skala von 1 bis 5.
Akquisition soll Pipeline stärken
Jüngst schloss Mirum die Übernahme von Bluejay Therapeutics ab und sicherte sich damit Brelovitug – eine vielversprechende Behandlung gegen chronische Hepatitis-Delta-Virus-Infektionen. Das Medikament befindet sich bereits in einer globalen Phase-3-Studie, deren Ergebnisse für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet werden. Von der FDA erhielt Brelovitug den Status einer Durchbruchtherapie, auch die europäische Arzneimittelbehörde würdigte das Präparat mit der PRIME-Designation.
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Trotz der Verluste bleibt die finanzielle Basis solide: Mit einer Liquiditätsquote von 3,31 übertreffen die kurzfristigen Vermögenswerte die Verbindlichkeiten deutlich. Das Medikament Livmarli sowie das Gallensäure-Portfolio zeigen robuste Verkaufszahlen – weitere Umsatztreiber könnten mit Volixibat für chronische Lebererkrankungen hinzukommen.
Die jüngsten Insider-Verkäufe dürften bei Anlegern dennoch Fragen aufwerfen: Schöpfen Führungskräfte nach der Rally Gewinne ab, oder handelt es sich tatsächlich nur um routinemäßige Steueroptimierung?
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