Nach einem durchwachsenen Jahr 2025 könnte der Finanzdienstleister nun wieder Fahrt aufnehmen. Während ungünstige Sondereffekte die Performance zuletzt bremsten, zeichnet sich für das laufende Jahr eine deutliche Verbesserung ab. Die NuWays AG bestätigt ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 12 Euro.
Was bremste 2025?
Das vergangene Jahr stand unter keinem guten Stern. Drei Faktoren lasteten auf der Entwicklung: Deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegende Performancegebühren von lediglich 7 Millionen Euro (historischer Schnitt: rund 25 Millionen Euro), Restrukturierungskosten im Immobiliengeschäft sowie rückläufige Zinserträge. Diese Belastungen dürften nun jedoch weitgehend abgearbeitet sein.
Im vierten Quartal 2025 legte der Umsatz um 2,4 Prozent auf 298 Millionen Euro zu. Besonders erfreulich: Das bereinigte Betriebsergebnis kletterte um 18 Prozent auf 33,9 Millionen Euro, während sich die operative Marge um 1,6 Prozentpunkte verbesserte. Verantwortlich dafür waren Effizienzgewinne beim Personal sowie deutlich niedrigere IT- und Beratungskosten.
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KI revolutioniert Schadenabwicklung
Ein echter Durchbruch gelang MLP bei der Digitalisierung der Schadensbearbeitung. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz ermöglicht mittlerweile eine vollautomatische Abwicklung von Versicherungsfällen binnen Minuten. Was früher Tage oder Wochen dauerte, läuft nun in Echtzeit ab.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Kunden profitieren von blitzschneller Abwicklung, Berater können sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren, und MLP selbst spart Kosten. Das externe Callcenter wurde bereits gekündigt, der Personalbedarf in diesem Bereich sinkt spürbar.
Starke Wachstumstreiber für 2026
Gleich mehrere Faktoren sprechen für ein deutlich besseres Geschäftsjahr. Die Vermögensverwaltung wuchs bereits im vierten Quartal um 8 Prozent, das Volumen in der Sach- und Unfallversicherung legte um rund 8 Prozent zu. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen.
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Hinzu kommen steigende Einlagen bei stabilen EZB-Zinsen, was die Zinserträge stützt. Auch die Performancegebühren sollten sich allmählich wieder normalisieren. Bei gleichzeitig hohen inkrementellen Margen von etwa 28 Prozent ergibt sich daraus ein attraktives Wachstumspotenzial.
Solide Dividende als Sicherheitsnetz
Mit einer Dividendenrendite von etwa 5 Prozent bietet die Aktie einen attraktiven Puffer. Der freie Cashflow von geschätzten 65 Millionen Euro für 2025 deckt die Ausschüttung komfortabel ab. Das gibt Anlegern eine gewisse Sicherheit, während die operative Verbesserung an Fahrt gewinnt.
Die Analysten von NuWays sehen für die Jahre 2025 bis 2028 ein durchschnittliches jährliches EBIT-Wachstum von 15 Prozent. Mit 68 Prozent wiederkehrenden Umsätzen steht das Geschäftsmodell auf stabilen Füßen. Das Kursziel liegt bei 12 Euro – bei einem aktuellen Kurs könnte sich hier eine interessante Chance bieten.
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