Die Mobileye-Aktie ist auf ein neues 52-Wochen-Tief von 10,03 Dollar abgestürzt. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat der Titel damit satte 37 Prozent an Wert verloren. Allein in den letzten sechs Monaten summiert sich das Minus auf rund 35 Prozent. Der Titel notiert damit nur noch bei 0,7-fachem Buchwert – ein deutliches Zeichen für die tiefe Verunsicherung der Anleger.
Die jüngsten Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 haben die Misere weiter verschärft. Mit einem Gewinn je Aktie von nur 0,06 Dollar blieb Mobileye weit hinter den Erwartungen von 0,24 Dollar zurück. Auch beim Umsatz enttäuschte das Unternehmen: Statt der prognostizierten 726,82 Millionen Dollar wurden lediglich 446 Millionen Dollar erwirtschaftet.
Analysten drehen am Daumenrad nach unten
Was folgte, war eine Welle von Kurszielkürzungen. Canaccord Genuity senkte das Kursziel von 30 auf 24 Dollar – Grund sind Bedenken rund um die Partnerschaft mit Volkswagen. Die neue Bewertung basiert auf dem 18-fachen der für 2028 geschätzten Gewinne je Aktie von 1,32 Dollar, nach zuvor 1,66 Dollar. Noch drastischer fiel die Anpassung bei Mizuho aus: Hier wurde das Kursziel von 12 auf 11 Dollar gekappt. Der Grund: Eine vorsichtige Einschätzung des chinesischen Marktes. Oppenheimer reduzierte sein Ziel von 28 auf 27 Dollar.
Die Konsensschätzungen der Analysten reichen derzeit von 11 bis 31,10 Dollar – ein breites Spektrum, das die Unsicherheit über die weitere Entwicklung widerspiegelt. Während einige Experten signifikantes Aufwärtspotenzial sehen, bleiben andere skeptisch.
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Wachstum auf Sparflamme
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Mobileye mit Erlösen von 1,94 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Umsatzplus von lediglich 3 Prozent im Jahresvergleich – deutlich weniger als die vom Markt erwarteten 6 Prozent. Ein mageres Wachstum für ein Unternehmen in der boomenden Autonomie-Branche.
Immerhin hat das Management die Prognose für die EyeQ-Einheiten auf 37 Millionen Stück erhöht, nach zuvor 35,3 Millionen. Im ersten Quartal 2026 sollen 10 Millionen Einheiten ausgeliefert werden – unter anderem wegen Lagerbestandsauffüllungen. In den Folgequartalen wird allerdings nur noch mit rund 9 Millionen Einheiten gerechnet.
Besonders problematisch: Die Top-10-Kunden von Mobileye werden voraussichtlich 2 Prozent weniger Fahrzeuge produzieren als im Vorjahr. Während Mobileye durch neue Kundengewinne dennoch auf ein Umsatzwachstum von etwa 6 Prozent hofft, bleibt das Management beim China-Geschäft 2026 vorsichtig. Ein schwaches Signal in einem der wichtigsten Automobilmärkte der Welt.
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Immerhin: Solide Bilanz und Robotaxi-Fortschritte
Trotz der Kursverluste verfügt Mobileye über eine stabile Finanzlage. Die Liquiditätsquote liegt bei 6,1, und das Unternehmen hält mehr Bargeld als Schulden. Das verschafft dem Konzern Luft, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern.
Beim Robotaxi-Programm gibt es Fortschritte: Die Markteinführung mit Volkswagen soll noch in diesem Jahr erfolgen. Bis 2027 plant Mobileye die Ausweitung auf sechs Städte in den USA und Europa. Die Übernahme von Mentee soll bis Ende des ersten Kalenderquartals abgeschlossen sein.
Analysten erwarten, dass Mobileye im laufenden Geschäftsjahr wieder profitabel wird – mit einem prognostizierten Gewinn je Aktie von 0,35 Dollar. Die Frage bleibt: Reicht das, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen?
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