Moderna Aktie: Verluste halbiert

Moderna halbiert den Quartalsverlust je Aktie und übertrifft Umsatzerwartungen. Das Biotech-Unternehmen plant für 2026 eine Umsatzsteigerung und setzt auf neue Impfstoffkandidaten.

Moderna Aktie
Kurz & knapp:
  • Quartalsverlust je Aktie deutlich unter Analystenerwartung
  • Umsatzrückgang fällt geringer als prognostiziert aus
  • Fokus auf Krebs- und Norovirus-Impfstoffprogramme
  • Umsatzwachstum für das laufende Jahr avisiert

Die Biotech-Gesellschaft aus Cambridge hat heute ihre Zahlen für das vierte Quartal 2025 präsentiert – und schafft es dabei, die Erwartungen der Analysten zu übertreffen. Der Verlust je Aktie liegt bei 2,11 Dollar und damit deutlich unter der Konsensprognose von 2,54 Dollar. Im Vorjahresquartal hatte das Minus noch 2,91 Dollar betragen.

Der Umsatz ging im Schlussquartal 2025 um 30 Prozent auf 678 Millionen Dollar zurück. Auch hier zeigt sich Moderna stabiler als befürchtet – die Markterwartung lag bei nur 635 Millionen Dollar. Haupttreiber waren Verkäufe des COVID-Impfstoffs, auch wenn die Nachfrage weiter rückläufig ist.

Kosten als Belastungsfaktor

Im Gesamtjahr 2025 sackte der Umsatz von 3,24 Milliarden Dollar auf 1,94 Milliarden Dollar ab. Der Verlust je Aktie summierte sich auf 7,26 Dollar, während Analysten im Schnitt mit 7,83 Dollar gerechnet hatten. Das Problem: Während die Erlöse aus dem COVID-Geschäft einbrechen, kann der Konzern seine Kostenbasis nicht im gleichen Tempo anpassen. Gleichzeitig fließen Investitionen in die Norovirus-Impfung und mehrere Krebsprogramme.

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Besonders im Fokus steht dabei die Zusammenarbeit mit Merck beim Krebsmedikament Intismeran. Aktuell laufen acht klinische Studien der Phasen 2 und 3 über verschiedene Tumorarten hinweg. Bei der Norovirus-Impfung mRNA-1403 ist die Phase-3-Studie vollständig rekrutiert, Daten werden für 2026 erwartet.

Rückkehr zum Wachstum geplant

Für das laufende Jahr 2026 stellt Moderna eine Trendwende in Aussicht. Der Umsatz soll um zehn Prozent zulegen, während die Betriebsausgaben weiter sinken. Das Unternehmen setzt dabei auch auf eine geografische Expansion, um die Abhängigkeit vom schrumpfenden COVID-Geschäft zu reduzieren.

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Bei den Zulassungen gibt es gemischte Signale: Die Kombi-Impfung gegen Grippe und COVID ist in Europa und Kanada eingereicht, wartet aber noch auf grünes Licht der US-Gesundheitsbehörde FDA für eine erneute Einreichung. Beim reinen Grippe-Impfstoff laufen die Prüfungen in Europa, Kanada und Australien – Zulassungen könnten ab 2026 erfolgen. In den USA erteilte die FDA allerdings eine Absage und das Management forderte ein Treffen zur Klärung des weiteren Vorgehens.

An der NASDAQ zeigt sich die Aktie heute unbeeindruckt von den besser als erwarteten Zahlen. Im vorbörslichen Handel notiert der Titel bei 39,80 Dollar und damit leicht im Minus.

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