Monument Mining profitiert massiv vom hohen Goldpreis. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kletterte die Produktion deutlich nach oben. Das schlägt sich nun deutlich in den Büchern nieder.

Das Unternehmen förderte zwischen Januar und März 11.700 Unzen Gold. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 9.543 Unzen.

Verkauft wurden davon 10.478 Unzen. Der erzielte Durchschnittspreis lag bei 5.166 US-Dollar pro Unze.

Der Umsatz erreichte dadurch 47,04 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 22,65 Millionen US-Dollar hängen. Das entspricht einem Ergebnis von 0,07 US-Dollar je Aktie.

Kostenkontrolle und Cash-Polster

Die Cash-Kosten lagen bei 1.390 US-Dollar pro Unze. Rechnet man alle nachhaltigen Erhaltungskosten (AISC) ein, stieg dieser Wert auf 1.583 US-Dollar.

Monument Mining sitzt auf einem Liquiditätspolster von 101,76 Millionen US-Dollar. Bereits im Januar 2026 schüttete der Konzern eine Sonderdividende aus.

An der Börse entspannt sich die Lage für die Leerverkäufer. Die Short-Quote brach zuletzt um über 70 Prozent ein. Ende Mai waren nur noch rund 20.500 Aktien leerverkauft.

Trotz der starken Zahlen notiert die Aktie mit 0,54 Euro nahe ihrem Jahrestief. Auf Monatssicht verlor das Papier rund vier Prozent an Wert.

Der Abstand zum April-Hoch bei 0,69 Euro bleibt mit über 20 Prozent deutlich. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit 48,7 Punkten eine neutrale Stimmung.

Das Marktumfeld für Junior-Produzenten bleibt durch hohe Kapitalbewegungen geprägt. Branchenkollegen wie Triple Flag Precious Metals sichern sich bereits jetzt Lieferungen für die zweite Jahreshälfte. Monument Mining muss nun beweisen, dass die Produktionssteigerung auch im Schlussquartal anhält.