Bei MP Materials scheiden sich derzeit die Geister der Großinvestoren. Während einige Fonds im großen Stil einsteigen, nehmen andere nach der jüngsten medialen Aufmerksamkeit Gewinne mit. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht nun ein anstehender Auftritt des Finanzchefs, der drängende Fragen zur Preisentwicklung bei Seltenen Erden beantworten muss.
Die jüngsten Pflichtmitteilungen offenbaren eine klare Zweiteilung der institutionellen Anleger. Am heutigen Montag meldete die Private Advisory Group LLC eine neue Position im Wert von rund 9,7 Millionen US-Dollar. Nur einen Tag zuvor hatte Sicart Associates LLC den Verkauf von gut 52.000 Aktien offengelegt. Diese hohe Fluktuation folgt auf einen Bericht des US-Senders CBS in der vergangenen Woche, der die strategische Bedeutung des Unternehmens für die nationale Sicherheit in den Fokus rückte. Marktbeobachter werten die unterschiedlichen Transaktionen als Zeichen der Unsicherheit über die aktuelle Bewertung nach den jüngsten Kursschwankungen.
Preisdruck bei Seltenen Erden
Die Blicke richten sich nun auf den kommenden Mittwoch. Auf einer von der Deutschen Bank organisierten Veranstaltung wird CFO Ryan Corbett erwartet. Investoren erhoffen sich Klarheit zu den aktuellen Herausforderungen am Markt. Erst am vergangenen Freitag hatte die Investmentbank Jefferies auf Gegenwind bei den Preisen für Seltene Erden hingewiesen. Zwar profitiert MP Materials von einer staatlichen Preisuntergrenze von 110 US-Dollar pro Kilogramm für bestimmte Neodym-Praseodym-Produkte (NdPr). Materialien außerhalb dieses Abkommens sind den globalen Preisschwankungen jedoch direkt ausgesetzt.
Der Weg zum Magnet-Produzenten
Parallel zu den Diskussionen um die Preisgestaltung treibt das Unternehmen seinen operativen Umbau voran. Das 1,25 Milliarden US-Dollar schwere „10X“-Projekt in Texas soll MP Materials vom reinen Rohstoffexporteur zum integrierten Magnethersteller machen. Die Inbetriebnahme der Anlage, die durch staatliche und lokale Fördermittel in Höhe von rund 200 Millionen US-Dollar unterstützt wird, ist für das Jahr 2028 geplant. Dass die operative Basis dafür vorhanden ist, zeigen die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2025. Am Hauptstandort Mountain Pass erreichte das Unternehmen eine Rekordproduktion von 2.599 Tonnen NdPr-Oxid.
Der virtuelle Auftritt des Finanzchefs am 1. April dient Analysten als wichtiger Gradmesser für die kurzfristige Entwicklung. Konkrete Aussagen zur Profitabilität im laufenden Jahr 2026 sowie Details zum geplanten Hochlauf der Verkäufe von Vorprodukten stehen dabei im Mittelpunkt der Erwartungen.
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