Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat am Mittwoch grünes Licht für einen erweiterten Einsatz von Mercks Blockbuster-Medikament Keytruda gegeben. Die Zulassung umfasst die Behandlung von Patientinnen mit Platin-resistentem epithelialem Eierstockkrebs – ein bedeutender Schritt für Betroffene, die bereits ein bis zwei Therapien hinter sich haben.
Die Genehmigung basiert auf der Phase-3-Studie KEYNOTE-B96 mit 643 Teilnehmerinnen. Bei den 466 Patientinnen, deren Tumore den Biomarker PD-L1 exprimieren, zeigte sich eine deutliche Verbesserung: Das Sterberisiko sank um 24 Prozent, das Risiko für Krankheitsfortschritt oder Tod um 28 Prozent gegenüber der Placebo-Gruppe. Die mediane progressionsfreie Überlebenszeit stieg von 7,2 auf 8,3 Monate, die Gesamtüberlebenszeit von 14,0 auf 18,2 Monate.
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Zwei Darreichungsformen zugelassen
Interessant: Die FDA hat sowohl die klassische intravenöse Form als auch Keytruda Qlex zugelassen – eine subkutane Variante, die Patientinnen mehr Flexibilität bietet. Die Zulassung erfolgte im Rahmen von Project Orbis, einer FDA-Initiative zur beschleunigten internationalen Prüfung von Krebsmedikamenten gemeinsam mit Australien, Kanada und der Schweiz.
Für MSD ist die Erweiterung des Keytruda-Portfolios strategisch bedeutsam. Das Immuntherapeutikum ist bereits für mehr als ein Dutzend Krebsarten zugelassen – von Melanomen über Lungenkrebs bis zu Hodgkin-Lymphomen. Die jüngste Zulassung erschließt einen weiteren Markt in der Onkologie.
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Insider-Verkauf ohne Signalwirkung
Parallel veräußerte Dean Y. Li, Executive Vice President bei MSD, am 10. Februar 10.235 Aktien für rund 1,2 Millionen Dollar zu einem durchschnittlichen Preis von 117,52 Dollar. Nach der Transaktion hält Li noch 92.035 Anteile direkt. Solche planmäßigen Verkäufe von Führungskräften sind routinemäßig und haben typischerweise keine unmittelbare Auswirkung auf die Kursentwicklung.
Die Analystenhäuser zeigen sich unterschiedlich positioniert: Guggenheim hob das Kursziel auf 140 Dollar an und verwies auf langfristige Wachstumstreiber. BMO Capital und Wells Fargo setzten jeweils 135 Dollar als Ziel, wobei Wells Fargo insbesondere auf die Pipeline und neue Produkteinführungen vertraute. Bernstein blieb mit einem Kursziel von 100 Dollar vorsichtiger, trotz grundsätzlichem Optimismus bezüglich der Pipeline.
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