M&T Bank Aktie: Starkes Comeback im Schlussquartal

Die US-Regionalbank M&T Bank meldet einen starken Gewinnanstieg im Schlussquartal 2025, getrieben von verbesserter Zinsmarge und Kreditqualität. Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursgewinnen.

M&T Bank Aktie
Kurz & knapp:
  • Gewinn je Aktie übertrifft Analystenschätzungen
  • Nettozinsmarge steigt auf 3,69 Prozent
  • Notleidende Kredite brechen deutlich ein
  • Aktienrückkäufe und höhere Dividende

Die regionalen US-Banken haben es derzeit nicht leicht – umso bemerkenswerter ist die Performance von M&T Bank im vierten Quartal 2025. Mit einem Gewinn von 718 Millionen Dollar oder 4,67 Dollar je Aktie übertraf das Institut aus Buffalo die Erwartungen deutlich. Analysten hatten lediglich mit 4,47 Dollar gerechnet. Bereinigt lag das Ergebnis sogar bei 4,72 Dollar je Aktie – ein Zuwachs von rund 21 Prozent gegenüber den 3,86 Dollar des Vorjahres.

Die Reaktion der Börse ließ nicht lange auf sich warten. Im vorbörslichen Handel an der NYSE schoss die Aktie um 3,21 Prozent auf 219,39 Dollar nach oben, im regulären Handel kletterte der Titel dann sogar um fünf Prozent. Eine bemerkenswerte Entwicklung für eine Aktie, die in den vergangenen zwölf Monaten bereits um acht Prozent zugelegt hatte.

Zinsmarge und Effizienz ziehen an

Was steckt hinter diesem Erfolg? Ein Blick auf die operativen Kennzahlen offenbart die Stärken der Bank. Der Zinsüberschuss kletterte auf 1,779 Milliarden Dollar – ein Plus gegenüber den 1,728 Milliarden des Vorjahres. Besonders erfreulich: Die Nettozinsmarge verbesserte sich von 3,58 auf 3,69 Prozent. In einem Umfeld, in dem viele Regionalbanken mit schrumpfenden Margen kämpfen, ist das ein echter Lichtblick.

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Auch bei der Effizienz machte M&T Bank Fortschritte. Die Aufwand-Ertrag-Relation sank von 56,8 auf 55,1 Prozent. Parallel wuchsen die Erträge außerhalb des Zinsgeschäfts auf 696 Millionen Dollar, nach 657 Millionen im Vorjahr. Das Kreditvolumen legte auf 137,6 Milliarden Dollar zu, während die Einlagen auf 165,057 Milliarden Dollar kletterten.

Kreditqualität überrascht positiv

Noch überzeugender als die reinen Ertragszahlen entwickelte sich die Qualität des Kreditbuchs. Die notleidenden Kredite brachen um 26 Prozent auf 1,25 Milliarden Dollar ein – ein Wert, der selbst optimistische Beobachter überraschte. Die Risikovorsorge im Verhältnis zum Gesamtkreditvolumen sank von 1,61 auf 1,53 Prozent.

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Finanzvorstand Daryl N. Bible verwies auf „verbesserte Kennzahlen bei der Vermögensqualität und moderat aufgehellte makroökonomische Prognosen“. Für das Gesamtjahr 2025 verbuchte die Bank einen Nettogewinn von 2,85 Milliarden Dollar oder 17,00 Dollar je Aktie – ein Anstieg von 16 Prozent gegenüber den 14,64 Dollar des Vorjahres.

Aktionäre profitieren doppelt

M&T Bank zeigte sich auch bei der Kapitalrückführung großzügig. Die Quartalsdividende wurde 2025 um elf Prozent erhöht, gleichzeitig kaufte die Bank neun Prozent ihrer ausstehenden Aktien zurück. Trotz dieser aktiven Kapitalrückführung blieb die harte Kernkapitalquote mit geschätzten 10,84 Prozent per Ende Dezember 2025 deutlich über den regulatorischen Anforderungen.

Das Kreditwachstum verteilte sich über verschiedene Segmente: Gewerbliche und industrielle Kredite legten ebenso zu wie Wohnimmobilien- und Konsumentenkredite. Lediglich bei gewerblichen Immobilienkrediten verzeichnete die Bank einen Rückgang – eine bewusste Entscheidung in einem herausfordernden Marktumfeld. Die Einlagen wuchsen um vier Prozent auf 166,9 Milliarden Dollar.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.